Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

Beckenschwung in Moabit

Erstellt von knutpankrath am Mittwoch 22. Juni 2011

Wir befinden uns Turmstraße Ecke Rathenower, wo es gilt, den Fortschritt an einem Pavillon der Öffentlichkeit nahezubringen. Der Pavillon ist hübsch anzusehen und das Konrollzentrum. Eines Minigolfplatzes. Dazu werden u.a. 2 Stadträte (Ephraim Gothe, Petra Schrader) aufgeboten. Dem Bild kann der Betrachter entnehmen, dass dieser brisante Ort von der Polizei geschützt werden muss.

Der Polizeischutz hat jedoch wenig mit dem entstehenden familienkompatiblen Sportangebot zu tun, der den Fritz Schloß Park noch attraktiver machen soll.  Vielmehr liegt es an einer angekündigten Demonstration, von der ich einige Bildimpressionen anbieten mag und die darauf hinwirken will, dass Moabit wieder ein Schwimmbad im Freien erhält:

Wir wollen wieder draussen schwimmen

Kupferkiosk Wasserbombenjonglage Kapitän Kiez

Bezirksstadträte Unterschriftenliste

Da ich nicht voll in der Materie stecke, verweise ich bezüglich der Faktenlage gern auf den passenden Artikel auf moabitonline. Bar jeder Fakten habe ich folgenden Eindruck gewonnen, der leider das eine oder andere Vorurteil über “die Politik” bestärken könnte:  Bezirkspolitiker aller Parteien stehen zumindest dem Wort nach für das Projekt. Im Abgeordnetenhaus und dem Senat gibt es auch keine Showstopper. Aber der nicht vom Bürger abwählbare Aufsichtsrat der Berliner Bäder Betriebe agiert offenbar im luftleeren Raum und ist an Weisungen seiner Eigentümer (das Land Berlin, also wir alle) offenbar ENTWEDER  nicht gebunden ODER er erhält keine ausreichend klaren Ansagen. Hübsch, wie sich die Politik im (Ab-)Wahljahr hinter dem “unabhängigen” Aufsichtsrat versteckt, oder?

Da bedarf es einigen Beckenschwungs, auf dass lieber einzelne Politiker als der gesamte Kiez wasserlos baden geht!

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Ein Kommentar zu “Beckenschwung in Moabit”

  1. Roulette spielen sagt:

    Da fragt man sich beim Durchlesen von knutpankrath.de ja schon, ob man nicht irgendwie auf den Kopf gefallen war. Dankeschon fur eure Berichte