Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

Blogtipps für Einsteiger – richtiger Bloghost

Erstellt von gemeinschaft am Dienstag 17. Juli 2007

Dieses ist ein Beitrag von bblogs.de zu dieser wirklich nützlichen Aktion des upload magazins.

Sie wissen schon, worüber Sie schreiben? Gut. Und unzählige Stimmen zur Frage, ob dieses oder jenes die wahre Software zum Bloggen sei, haben Sie auch schon erdulden müssen? OK. Und ob Sie das auf der offenen Skala eher journalistisch-reinlich (Klischee 1) oder bloggerisch-schludrig (Klischee 2) bzw. wo dazwischen machen, ahnen Sie auch schon? Prima. Dann mal schnell zu meinem inhaltlichen Kern. Ich glaube nämlich, dass auch die Wahl des richtigen Webhosts ein wichtiger Baustein für den Erfolg Ihres Projektes darstellen kann. Das möchte ich gern grob an der wichtigsten Leserzielgruppe Ihres Blogs festmachen.

Für wen also schreiben Sie in erster Linie?

  • Internationale Investoren, die Premiumpresse und andere zumindest gefühlte “Schwergewichte”? Dann kommen Sie vermutlich nicht um eine individualisierte Lösung herum, die auch ernst zu nehmende eurobewertbare Ressourcen bindet. Stichwort ist hier Corporate Blog, wozu Klaus Eck viel, sehr viel gesagt hat. U.a. hier nachzulesen in meiner Rezension seines Buches zu diesem Begriff und Thema.
  • Für Herrn und Frau Mustermann, private Interessengruppen und Leser, die aus nachvollziehbaren Gründen keinen Hochglanz und keinen Schnickschnack von Ihnen erwarten und fordern? Dann können Sie problemlos auf nationale wie internationale auch kostenlose Dienste für Privatblogs zurückgreifen. Von denen gibt es einige. Eine Liste ohne Anspruch auf allzu tief gehende Prüfung und Vollständigkeit stellt Thomas Gigold freundlicherweise hier zur Verfügung.
  • Sie wollen ein Businessblog betreiben, das überwiegend von deutschsprachigen Lesern besucht werden soll? Genau für dieses Segment des großen Blogkuchens sind bblogs.de Mitte April offiziell vom Stapel gelaufen. Hier präsentieren sich bereits jetzt Spezialisten für die Lösung unterschiedlichster Kundenprobleme von “Adipositas von Kindern” bis zu “Controlling für den Mittelstand“. Da geht es bunt zu wie im (Geschäfts-)Leben erfreulicherweise üblich und es ist eine gute Umgebung, auch andere Profis kennen zu lernen.

Hintergrund der Überlegungen dieses Beitrags ist ein zumindest im Geschäftsleben oft anzutreffendes oder wenigstens erwünschtes Gespür einer Angemessenheit für Umgebungen, in denen man etwas tut oder auch nicht. So wenig wie man auf einem Kindergeburtstag oder einer Party in erster Linie Geschäftsberichte diskutiert, wird man als Juwelier mit seinem edelsten Geschmeide seiner Klientel nicht den Flohmarkt sondern ein gediegenes Ladengeschäft als üblichen Anlaufpunkt bieten. Zwischen dem Privaten und dem Hochpreishandel liegen bei diesem Beispiel auch noch die Bäcker von nebenan, die in ihren Ansprüchen weniger von den Kunden festgelegt sind und so schauen können, wo ein für sie vertretbares Preis-Leistungsverhältnis vorliegt.

Um meine Überlegung mit einem anderen Bild zu beenden, handelt es sich in der Tendenz bei

  • Corporate Blogs um kostenintensive Designerkleidung
  • Privatblogs um mehr oder minder lockere Freizeitkleidung verschiedenster Preisklassen
  • Businessblogs um korrekte Konfektionsware, wo Preis und Leistung ökonomischen Regeln unterliegen

Schauen Sie selbst, wie Sie von Ihren Lesern, Interessenten, Kunden, Investoren, Mitbewerbern, Medien und anderen Gruppen gesehen werden wollen. Ein gutes Gespür für Ihre richtige Entscheidung wünscht aus Berlin der Businessblogbringer Knut O.E. Pankrath.

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