Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

Bürgersprechstunde bei Dr. Hanke

Erstellt von knutpankrath am Montag 5. Juli 2010

Heute stand der Bezirksbürgermeister von Berlins Bezirk Mitte Dr. Hanke – unterstützt von einer protokollierenden Dame – seinen Arbeitgebern aus dem Volk im Rahmen einer Bürgersprechstunde zur Verfügung. Ort der Handlung war der Beratungsraum des Nachbarschaftstreffs, so dass eine Reihe von Gesprächen unter 6 Augen stattfanden. Ich hatte 2 Fragen im Gepäck, die der interessierte Leser hier im Wortlaut nachlesen kann. Einen Ausdruck der Seite habe ich Dr. Hanke und seiner Mitarbeiterin mitgegeben, damit es keine Mißverständnisse gibt und ich auch erreicht werden kann.

Ich hatte das Gefühl, beim Vortrag meiner Fragen als Quartiersrat, Läufer und Blogger ernst genommen zu werden. In Sachen Sportplatzfrage werde ich nach Prüfung noch Nachricht erhalten, die hier natürlich auch veröffentlicht wird. In der Spielcasinofrage habe ich den Verweis auf die 8 anhängigen Anträge bei der BVV sowie die Fesseln des Rechtsstaates eher als Eingeständnis mangelnden politischen Willens wahrgenommen. Energischen Gestaltungswillen stelle ich mir an der Stelle anders vor. Ich werde dran bleiben.

  1. Nachtrag, 09.07.2010
    Ich wurde per E-Mail aus dem Büro des Bezirksbürgermeisters informiert, “dass die von Ihnen angezeigte Zerstörung der Sportanlage Gutsmuths bereits bekannt ist. Nach Mitteilung unseres Sportamts ist die Senatsverwaltung in diesem Falle zuständig und bereits vom Verein informiert. Es müsste demnach alles seinen geordneten Gang gehen.”

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4 Kommentare zu “Bürgersprechstunde bei Dr. Hanke”

  1. Peter. sagt:

    Diese Spielcasinoplage ist wirklich schlimm. Im Wedding nervt das auch. Wie soll da überhaupt eine Kiezkultur entstehen, wenn jedes zweite Ladengeschäft quasi überflüssig ist?
    Was auch immer da getan werden kann – es sollte zumindest endlich mal was getan werden.

  2. Renate sagt:

    so viele wettbüros können nicht nebeneinander existieren, ohne dass eine deutliche anzahl illegal subventioniert wird. soll heißen, das sind aufdringlich hässliche fassaden, hinter denen schmutziges geld gewaschen wird.
    vielleicht könnte man dort ansetzen – aber sobald solche läden auffliegen (wie z.b. ein “musikcafè” im wedding, in dem drogen verkauft wurden) macht woanders die konkurrenz umso mehr geld und es steht ein weiterer laden leer, mit lauter hübschen bunten postern im schaufester wie das alte hertie.
    das soll nicht heißen, dass man deshalb ein auge zudrücken sollte. ich weiß einfach auch nicht weiter.

  3. Moabits einarmige Banditen « Knut Pankrath sagt:

    [...] hatte im Rahmen der Bürgersprechstunde im Juli dem Bezirksbürgermeister Dr. Hanke das Thema schon mit einer gewissen Dringlichkeit als [...]

  4. politische Laufbahn « Knut Pankrath sagt:

    [...] Laufbahn im ersten Sinn ist z.B. die vom Hinterbänkler zum Bezirksbürgermeister, den ich seinerzeit in der Bürgersprechstunde besucht habe. Der zweite Sinn ist die Laufbahn, auf der Leichtathleten im allgemeinen gern trainieren, auf [...]