Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

Businessblogs 2 go!

Erstellt von gemeinschaft am Montag 17. September 2007

Karl-Heinz “Blogtrainer” Wenzlaff war so freundlich und fleissig, einen Beitrag von Robert Basic hier auf Meldungslänge zu reduzieren. Neben der Tatsache, dass sich für mein Verständnis aus den Aussagen ein erfreuliches Wachstum für den deutsch(sprachig)en Markt für Businessblogs heraus prognostizieren läßt, ist mir dabei eine Frage in den Sinn gekommen, die ich mir allein schwer beantworten kann:

Warum hinken wir in den D/A/CH Ländern den Briten bei so entscheidenden Dingen wie der zielgerichteten Anwendung neuer Kulturtechniken eigentlich so weit hinterher? Muss das so sein? Gibt es keine Geschichtserzähltradition hier? Im Lande der Dichter und Denker kann es doch für Freiberufler, Gewerbetreibende und Geschäftsleute nicht so schwer sein, ihre Geschichte zu erzählen. Schließlich haben viele bereits erfolgreich Geschichten erzählt, wenn vielleicht auch ohne ein Bewußtsein für diese Leistung. Glauben Sie mir das nicht? Dann habe ich hier ein paar wenige Beispiele:

  • Jeder Unternehmer, der seine Erst- oder Anschlussfinanzierung realisiert hat, musste dafür entweder den Banken oder den drei F (friends, fools, family) klar gemacht haben, dass man ihm oder ihr Geld für eine Investition anvertrauen kann.
  • Jedes Unternehmen mit auch nur einem Kunden hat diesem darlegen können, dass es für genau ihn die passende Kompetenz für die Lösung seines Problems gibt.
  • Jedes Unternehmen mit einer althergebrachten Webseite hat sich selbst oder einem Webdesigner schon einmal klar gemacht, wie man sich selbst darstellen möchte.

Und der Schritt zum Businessbloggen ist eigentlich nur noch der, den nach außen gerichten Informationsfluss a) zu verstetigen und b) dazu das aus vielen Gründen zeitgemäße Werkzeug Businessblog zu verwenden.

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