Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

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Dein Körper – das missing manual

Erstellt von gemeinschaft am Mittwoch 21. April 2010

rezensive Auszeit

Die regelmäßigeren Leser der Seite werden sich vielleicht erinnern, dass ich den Buchblitz #2 über das nun besprochen Werk bereits vor einiger Zeit abgefeuert habe. Allen, die das Erscheinungsdatum entdeckt haben: Nein ich brauche keine satt 2 Monate, ein mich interessierendes Buch zu lesen. Vielmehr habe ich es aus mir unklaren Gründen ein wenig bei Seite gelegt. Manchmal sind Dinge halt noch nicht reif…

neue Einflüsse

Ich habe das Glück, bei einer relativ neuen Aufgabe zahlreiche Dinge mal wieder aus einer anderen Perspektive betrachten zu lernen. So habe ich z.B. einen relativ einfachen Satz serviert bekommen, der manche Dinge leichter einsortieren lässt: Lernen geht immer vom Lerner aus. Klingt banaler als es ist. So hat man bei der föderalen Lernlandschaft Deutschlands gelegentlich das Gefühl, Lernen sei ein Akt, bei dem ein Bundesministerium, die Kultusministerkonferenz und eine Reihe anderer Institutionen ständig wie die Hirschkäfer raufen, während Lehrer und Schüler in zunehmend maroden Schulen eine Reform nach der anderen über den Schädel bekommen, ohne dass die gemeinsame Stoßrichtung des Reformeifers erkennbar wäre. Autsch, zu lang geworden. Aber so ist es nun mal.

Das Buch

An Stelle eines handwerklich sauberen Fazits

Die handwerklichen Qualitäten des Buches sind – wie bei O´Reilly üblich – über ernsthafte Kritik für mich erhaben. Der Autor Matthew MacDonald, der auch schon das tolle “Hirnbuch” schrieb, legt eine gut abgestimmte und mich überzeugende Sammlung von Geschichten vor, in denen verschiedenste Körperteile oder -funktionen die Hauptdarsteller sind. Dabei ist die Stoffdichte immer so hoch, dass man sich fragt, was wohl als nächstes kommt. Die Erzeugung von Neugierde fördert meiner Ansicht nach selbstbestimmtes und damit hochmotiviertes Lernen. Ach wäre doch jeglicher Unterricht so aufgebaut…

Sonderkategorie Übersetzung

Ahnend wie gut man ein tolles englischsprachiges Buch durch unpassende Übersetzung versemmeln kann, hebe ich gern den Übersetzer Stefan Fröhlich hervor, der einen wirklich guten Job gemacht hat.

Geständnisse

  1. Ich habe auch noch das fertig gelesene Druckerzeugnis vom Buchblitz #3 auf dem Schreibtisch liegen.
  2. Hätte der Paketbote heute nicht das nächste Buch herbeigeschleppt, hätte ich womöglich auch heute… Sie wissen schon…
  3. Ich freue mich auf das abendliche Leichtathletiktraining und werde nach Möglichkeit morgen entweder die nächste Rezension oder Buchblitz #4 nachlegen.

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