Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

Deutsche Bank facepalm

Erstellt von knutpankrath am Mittwoch 31. August 2011

Geldspielgerät

Die Geldspielgeräte mit Gewinnmöglichkeit der Banken hören ja auf den Namen Geldautomat. Bislang hatte ich meist das Glück, dass ich gegen Memorieren und eintippen einer PIN Bargeld in Form von Banknoten (meine Tochter dazu: Blattgeld) erhalten habe. Die sehr gelegentlichen Ausrutscher wg. Automat leer oder passende PIN zur Karte gerade in einem anderen Hirnlappen ignoriere ich hier mal autogroßzügig.

Filialenmonopoly

Allein diesmal gab es einen neuen Grund für subjektiv zu lang anhaltenden Mangel an Bargeld: Die Filiale war schlicht zu. Und zwar nicht den wie auch immer genialen Öffnungszeiten geschuldet sondern für immer. Der Aushang verzichtete gekonnt pressesprecherhaft auf prägnante Aussagen wie “raus aus der Fläche” sondern möchtegernsinnierte etwas von noch besser, Team zusammenlegen und ähnlichen Details, die mein Problem vor Ort so etwas von gar nicht lösten.

Ansprachechance

Nach Millisekunden des Ärgers dachte ich nur ganz trocken: Ich wohne zwischen 2 Filialen der Deutschen Bank, von denen eine geschlossen wird. Wäre das nicht mal eine sinnige Möglichkeit gewesen, mich per Brief oder E-Mail mit dieser für mich relevanten Information anzusprechen? Von mir aus auch kombiniert mit anderen “tollen Angeboten”? Das hätte ich als wohltuenden Kundendienst empfunden, der über gelegentliches Anschreiben per Massenpost hinausgeht. Aber nix da. Schade.

facepalm

Den Begriff wollte ich schon immer mal hier einführen. Es handelt sich grob um das Verbergen des Gesichtes hinter ein bis zwei Händen. Die Gründe dieser Geste liegen irgendwo im Bereich Unverständnis, Scham, sein Gesicht nicht verlieren wollen. Gehen Sie ruhig mal eine Runde ins Kopfkino und machen Sie eine facepalm. m-)

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