Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

Die Macht der Blogs

Erstellt von gemeinschaft am Mittwoch 12. September 2007

oder aber: Was will uns der Dichter damit sagen?

Ich habe das Buch “Die Macht der Blogs” von Peter Wollf aus dem Datakontext Fachverlag in der 2. überarbeiteten und erweiterten Auflage gelesen. Für alle Nichtkenner des Verlages: Ich kannte Datakontext bereist als Ausrichter der Jahrestagung der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit aus meiner Angestelltenzeit als betrieblich bestellter Datenschutzbeauftragter bei space2go, woraus sich ob der hohen Qualität der seinerzeitigen Veranstaltung eine hohe Erwartungshaltung für das Buch aufgebaut hat.

Ehrlich gesagt fällt mein Fazit eher gemischt aus.

Der Autor zeigt für mich Züge eines fleissigen Eichhörnchens, indem er viele Fakten und Namen zusammen trägt. Das ist gerade für Leser nützlich, die bislang völlig kenntnislos in der Materie sind. Allein der große Bogen des Buchs und das Verhältnis der vielen Mosaiksteine zueinander erschließt sich mir nicht bzw. nicht durchgehend.  Es gibt zahlreiche z.T. klug abgewogene Für und Wieder, die in ihrer Kleinteiligkeit für mich oft zu viele waren. Insgesamt erschwert wurde mir der Lesefluss auch, weil es neben mir zu zahlreichen Schreibfehlern auch die neue deutsche Rechtschreibung gelegentlich so angewendet wurde, dass für mich üblicherweise zusammen und klein geschriebene Begriffe auseinander genommen wurden, was bei längeren Sätzen plötzlich zu der Erkenntnis führt, dass ein Substantiv doch Teil eines Verbs ist.

Es ist nicht auszuschließen, dass ich dem Buch nicht völlig gerecht werden kann, weil anders als bei meiner Rezension von Klaus Eck oder der zu Moritz Sauer mir diese bereits als Blogger aufgefallen waren. Aber auch das hat ja auch jeder Autor selbst in der Hand…

Nachtrag 1
Nachdem ich den 170-Seiter durch hatte, bin ich auf eine weitere Rezension zum Buch bei Massenpublikum gestoßen, deren Kernvorwürfe ich leider teilen muss.

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