Knut Pankrath

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Direktkandidatencheck vom Verein Moabit

Erstellt von knutpankrath am Mittwoch 28. August 2013

Vorwarnung: Das wird hier kein ordentlicher Bericht oder eine andere gängige journalistische Form der Darstellung. Dafür gibt es die offizielle Ankündigung auf der Vereinsseite und es werden sicher seriöse Formate und Bilder an anderer Stelle veröffentlicht. Also gibt es hier Gedankensplitter und faktentranszendierende Meinung.

Was ich wirklich toll fand:

  • Das Format war so ungewöhnlich und der Ausrichter vielleicht auch nicht allen Kandidaten im Wahlkreis 75 sooo gut bekannt, dass deren Erscheinen und Mitmachen selbstverständlich gewesen wäre. Insbesondere Philipp Lengsfeld war durch den etwas schwierigen Auftritt beim Stadtteilplenum Moabit-West schon ein wenig gebranntes Kind. Respekt.
  • Das Townhall Format mit der optischen Umzingelung der Kandidaten hat für eine erhöhte Spannung und damit eine hohe Konzentration auf der Bühne gesorgt. Eva Högl als Titelverteidigerin und Öczan Mutlu schienen zeitweise etwas lockerer und spielten zeitweise mit dem Format.
  • Das Instrument der Wahl vor und nach dem Gespräch brachte die Erkenntnis, dass das Gesamtformat methodisch helfen kann, Entscheidungen zu treffen. Die Idee der Projektion der Ergebnisse an die Decke hat aus meiner Sicht den Raum gut genutzt und die Starrheit üblicher Nutzung gut aufgebrochen.
  • Laserschwert und Strahlenpistole als Mittel zur Einhaltung vorab verabredeter Regeln haben sich voll bewährt. Insbesondere die Chefin auf der Bühne Diana Gevers fand eine feine Balance zwischen dem Gag ihrer blinkenden und trötenden Waffe und dem ernsten Anliegen, zur politischen Meinungsbildung beizutragen.

Selbstkritik: Ich hatte zugesagt, als einer von drei Faktencheckern zur Verfügung zu stehen, um möglicherweise falsche, missverständliche oder nicht belegbare Äußerungen der Kandidaten abzuklopfen. Die Vielzahl gestreifter Themen und das Tempo haben bei mir den faden Geschmack hinterlassen, ich hätte da mehr beitragen können. Sollte es vergleichbare Veranstaltungen geben und ich wieder angefragt werden, würde ich gern daran mitarbeiten, die Rolle der Faktenchecker noch zu präzisieren.

P.S. Bitte werfen Sie auch ein Blick auf mein kleines Direktkandidatenabwahlexperiment, so Sie es noch nicht getan haben. Danke.

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