Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

DirektMarkt

Erstellt von knutpankrath am Montag 28. November 2011

gehört gedacht

Vorhin hörte ich mit halbem Ohr auf meinem Lieblingssender Radioeins einen Beitrag, der grob geschrieben die Unseriosität von Spenden sammelnden Vereinen / Institutionen zum Thema hatte.

Allein die Tatsache, dass zwischen Spendenwilligen und möglichen Spendenempfängern Zertifizierungen, Marktmittler und andere vertraute und symbolhaft für Probleme stehende Mechanismen stehen, finde ich irritierend.

Nun frage ich mich und alle mir an dieser Stelle folgenden Leser, ob im Bild des folgenden Abschnitts nicht einiges an Lösungspotenzial steckt. Für Spendensammler und andere Märkte. (Ja, das ist ein Markt.)

DirektMarkt

Direktmarkt

Direktmarkt, einfach, effizient

Ich habe den Begriff Direktmarkt gewählt, weil dieser die Beziehungen zwischen Anbietern (hier beinahe wahllos herausgepickt Bauern, Handwerker und Künstler) und Empfängern von Produkten beschreibt. Der direkte Austausch von Botschaften, Produkten und Geld sorgt für einen Markt, der folgende Kennzeichen hat:

  • transparent
    Fragen und Antworten passen zusammen.
  • dezentral
    In der Tendenz gibt es keine Marktmacht, die zum Mißrbauch einlädt.
  • menschlich
    Hersteller und Nutzer eines Produktes kennen sich.
  • nachhaltig
    Direktes Feedback sorgt für marktgerechtes Angebot.
  • wertschätzend
    Der persönlich ringende Austausch lässt beide Seiten Wert schätzen, was er vom anderen bekommt

Ich merke gerade, dass das anzufertigende Bild von problembehafteten Märkten mehr Aufwand erfordert, so dass ich hier auf den wann auch immer erscheinenden Teil 2 dieses gebloggten Gedankens verweise. Teil 2 wird hier verlinkt.

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