Knut Pankrath

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Endspurt Wahlexperiment Direktkandidat Wahlkreis 75

Erstellt von knutpankrath am Mittwoch 18. September 2013

Beginnend mit dem 5. August habe ich aus methodischer Neugierde und zumindest mit einem inneren Augenzwinkern zur Abwahl des unwählbarsten Kandidaten im Wahlkreis 75 (Berlin-Mitte) aufgerufen.

Die Zwischenergebnisse bis zum heutigen Tag finde ich teils erklärbar und teils doch überraschend.

Schwerpunktbildung

3 von 16 Kandidaten vereinen derzeit über 2/3 der über 100 abgegebenen Stimmen. Dabei gibt es einen klaren Spitzenreiter. Die 3 am häufigsten mit Nichtwahlwunsch Bedachten sind

  1. Richard Miosga (NPD), 35%
  2. Philipp Lengsfeld (CDU), 16%
  3. Tunia Erler (DKP), 15%

4 von 16 Kandidaten haben bislang noch gar keine Stimme erhalten.

Radikalität

Ich hatte vorab vermutet, dass die Vertreter radikaler Parteien rechts und links ordentlich auf die Mütze bekämen, während solche von anerkannt demokratischen Parteien eher davonkämen. Das Durchschlüpfen von Kandidaten mit Exotenimage ob ihrer vermuteten Bedeutungslosigkeit für das Ergebnis der Bundestagswahl hatte ich ebenso vermutet. Am deutlichsten fällt da der Zwischenstand für Philipp Lengsfeld aus meinem Erwartungsmuster. Vielleicht muss er stellvertretend für Kanzlerin Angela Merkel und ihre Regierung den Kopf hinhalten.

Methodendiskurs

Keine Ahnung, ob a) alle Teilnehmer den Ursprungsbeitrag zur Abstimmung gelesen haben und b) den Experimentcharakter verstanden haben. Jedenfalls hatte ich ehrlich gesagt mehr Diskurs über den Ansatz dieser “Wahl verkehrtherum” in Form von Blogkommentaren erwartet. Die meisten Äußerungen zum Setting erreichten mich in Form persönlicher Nachrichten, die ich natürlich nicht auswalzen kann.

Schon abgestimmt?

Ja? Danke. Nein? Dann machen Sie doch noch mit, wenn Sie mögen.

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