Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

Frauenzeitschrift und so…

Erstellt von gemeinschaft am Montag 14. Juli 2008

Unter diesem Motto findet aktuell ein Blogkarneval statt und dieses ist mein Beitrag dazu. Wer den Gesamtzusammenhang des Beitrags verstehen möchte, schaue sich am besten hier die Idee an. Mein Beitrag soll die Leser unterhalten, ein wenig zeigen, was es an anderen Blogs gibt und natürlich auch Leser anderer Blogs in unseren Gemeinschaftsraum locken. Um ein wenig die geschäftliche Moral vorwegzunehmen, bevor ich mich sprachlich und inhaltlich austobe: Ich halte die Beteiligung an Blogkarnevals für eine empfehlenswerte Methode, Leser zu gewinnen, die man ansonsten erst später erreicht hätte. Dabei sollte je nach Anspruch des eigenen Blogs das Thema zum eigenen passen und nicht zu abwegig sein. Wo man die Grenze des Passens zieht, muss jeder selbst herausfinden. Ich wage mich hier absichtlich ein deutliches Stück vom sonstigen Themenfächer weg.


Der Tag einer Superberlinerin (kurz: dTeSB)

  • morgens

dTeSB beginnt natürlich nicht damit, dem verschlafenen Lebensabschnittsbegleiter das ungesunde Früstück ans Bett zu bringen. Vielmehr geht sie kurz zum Lösungsbäcker oder zu brainr, um bei der nächsten Sitzung im Job mit kreativen Ideen glänzen zu können, ohne das hübsche Köpfchen selbst strapazieren zu müssen. Als erste Mahlzeit nimmt sie eine der bislang drei ihr von verflossenen Liebhabern tränenreich gewidmeten mymuesli Sorten mit Guten Morgen Saft vom Saftblog zu sich. Nach einem kurzen Krafttraining und ein paar munteren Kombinationen am Speed-Punchingball denkt sie kurz an ihre Anfänge im Gesundheitsport und die Idee mit dem Dreiklang, lächelt glücklich, duscht und fährt in die Agentur.

  • vormittags

Dank der inzwischen vorliegenden Ergbnisse vom Lösungsbäcker und brainr hat SB wiederholt doppelt so viele und dreimal so gute Vorschläge für die Sitzung als die lahmen Kollegen zusammen. So wird ihr bald die Leitung der Niederlassung auf dem Silbertablett angetragen werden. Diesen Karrierezwischenschritt vor einer fulminanten Ausgründung mit oder ohne mitziehende Kollegen hat unsere Heldin im Kopf eigentlich schon hinter sich. Aus dem Unterbewußtsein kommt mal wieder die Frage bei ihr hoch, wann sie dem bpwBlogger endlich ihr Gründerview geben wird, um die neue Agentur einer ersten größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Die Vorfreude lässt sie geduldig die teils etwas unbeholfenen Fragen ihrer drei Praktikanten ertragen und beantworten.

  • mittags

dTeSB kreist nun um die Frage, von welchem geschäftlichen Interessenten sie sich wohin zum Essen einladen lässt. Wer Utilitarismus nicht nur schreiben kann, wird schon ahnen, dass derzeit die Menschen bevorzugt werden, die SB in der neuen Agentur als Kunden begrüßen möchte. Der freundliche Abteilungsleiter eines börsennotierten Unternehmens darf nach dem gemeinsamen Verzehr der Köstlichkeiten am genau richtigen aber hier natürlich geheim gehaltenen Ort ihre Sushi bezahlen und wird im Geiste schon zum Referenzkunden, der seine Begeisterung über die neue Kampagne ihrer Agentur in sein Netzwerk posaunen wird.

  • nachmittags

Im Rahmen dTeSB gilt es nun, die drei eifrigen Praktikanten so in die Spur zu schicken, dass man von lästigen Routineaufgaben verschont bleibt und sich in Ruhe um die Planung des Abends kümemrn kann. Es ist schon erstaunlich, was die sich selbst ausbeutenden Zuarbeiter für die vage Aussicht eines brauchbaren Zeugnisses oder bei den Herren für ein lässiges Augenaufschlagen unserer SB so alles wegarbeiten. Damit die von ihren Aufträgen zurückeilenden Truppen nicht zuviel ihrer kostbaren Zeit verbrauchen, hat sich SB eine tolle Methode vom Munterrichtsmethodenblog abgeschaut und nutzt sie seitdem mit großem Erfolg: die flammende Rede. Es ist ihr ein Rätsel, wie lange ihre Kollegen sich ständig besprechen, ohne auch nur halb so viel zu schaffen wie sie.

  • abends

Nach all dem gesunden Designessen wird es Zeit, dass etwas wirklich deftiges dTeSB Einzug auf dem Teller hält. Es ist kein Zufall, dass unsere Protagonistin einen in der Küche bewanderten Partner zu Hause hat. Und der liebt es, ihren Heisshunger zu erahnen und die passende Antwort auf den Tisch zu zaubern. Und das ist heute mal nichts aus dem Kochbuch für Geeks sondern Eisbein a la creezy. Nicht gerade die leichteste Kost, aber herrlich animalisch. Wie dieses Kaloriengewitter bereits vor dem nächstenWeckerklingeln wieder abtrainiert sein wird, bleibt der Phantasie der Leser überlassen. Es ist aber denkbar, dass der Abend und die Nacht die gemeinsame Überschrift Fleischeslust tragen könnten…

Soviel über dTeSB vom Korrespondenten an der Powerfrauenfront.

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