Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

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Kiezakteur G.A.L.B. gGmbH

Erstellt von knutpankrath am Sonntag 29. Juli 2012

Vorgeschichte

Ich hatte kürzlich in einer Notiz in die Runde gefragt, ob jemand weiß, was die da treiben. Über den Eintrag stolperte irgendwann deren Geschäftsführer Schulz, rief mich an und lud mich zum Ortstermin. Gesagt, getan.

Immobilie

Das Gebäude in der Zwinglistraße, welches vielen Moabitern als die Wartburgschule im Kopf verankert ist, beherbergt diese ja nicht mehr. Aus Gründen, die ich weiterhin nicht teile, ist diese sehr gut funktionierende Schule ja abgewickelt worden. Zum Glück hat die Entnutzung des Gebäudes als öffentliche Schule dem schönen Gebäude selbst nicht geschadet. Der neue Mieter kam in einem regulären Verfahren zum Objekt, als der Pulverdampf des Kampfes um die Wartburg noch nicht vollständig abgezogen war.

Detail am Rande: Teile der Malerarbeiten der Schulungsräume werden über Arbeit statt Strafe realisiert. Der Gedanke der Resozialsisierung und Kostenbewusstsein zum Wohle der Zukunft des Trägers und seiner Absolventen gefallen mir gut.

Mieter

Die G.A.L.B. gGmbH ist ein Träger der Erwachsenenbildung, der zuvor in der Reinickendorfer Straße saß. Das Team ist also die Arbeit in Gegenden gewohnt, wo das eine oder andere noch nicht so ist, wie es sein könnte oder sollte. Das Team besteht derzeit aus 13 Mitarbeitern, die durch freie Dozenten ergänzt werden.

Leistungsangebot

Die G.A.L.B. gGmbH bietet Maßnahmen zur Erlangung von Schulabschlüssen sowie Ausbildung in Helferberufen an. Die Vokabeln für Eingeweihte lauten u.a. HSA, EHSA, MSA. Dahinter verbergen sich der Hauptschulabschluss, der erweiterte Hauptschulabschluss sowie der mittlere Schulabschluss. Details zu den Angeboten erfragt man am besten vor Ort oder auf der GALB Webseite. Die derzeitigen Teilnehmer sind zwischen 16 und 60 Jahren alt. Zum Lernen ist man nie zu jung oder zu alt.

Kiezanbindung

Geschäftsführer Schulz habe ich als Menschen kennengelernt, der Dinge klar beim Namen nennt und den man jederzeit fragen kann, wenn man etwas wissen will. Anrufen oder das Sekretariat besuchen führen nach meiner Einschätzung beide zum Ziel für Neugierige. Man versteht sich vor Ort ausdrücklich als offenes Haus mit einem Angebot nicht nur aber auch für den Kiez. Vielleicht denkt der eine oder andere im Kiez ja mal nach, ob und wie man kooperieren und Dinge gemeinsam besser voranbringen kann.

P.S.

Die Moabiter Inselpost war auch schon mal da und hat zum einen einen schicken Artikel über die GALB verfasst (Seite 6) und auch dort offensichtlich einen guten Eindruck hinterlassen. Wundert mich nicht. 8-)

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