Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

Labyrinth Moabit

Erstellt von knutpankrath am Freitag 30. September 2011

Geheimsache Ottopark

Eigentlich sollte es eine Überraschung für die Bevölkerung von Moabit werden. Deshalb ist der gesamte Ottopark zwischen Thusneldaalle, Alt-Moabit, Ottostraße und Turmastraße auch großzügig eingezäunt. Und obwohl dem Geräusch und der Sicht nach schon gearbeitet wird, hängt auch nirgendwo ein den Passanten aufklärendes Bauschild. Das machte nicht nur mich neugierig.

Ich habe hier und da geschaut und das Geheimnis lüften können: Moabit wird mit einem riesigen Labyrinth beglückt. Unter Einsatz modernster Fototechnik aus dem Hause Samsung gelang mir eine Aufnahme, die den baulichen Stil der neuen moabiter Attraktion für Laien und Stadtplaner zugleich verdeutlichen sollte:

Labyrinth

provisorischer Eingang des Labyrinths

Betreiberschaft

Auch wenn aus dem Bezirzamt äh Bezirksamt mal wieder keine handfesten Informationen zu bekommen sein sollten, kann ich es verraten. Denn der zukünftige Schausteller hat ungeschickterweise eine seiner Schilder am Zaun öffentlich sichtbar aufgehängt.

Schausteller

der zukünftige Schausteller

Niemeier Mietstation lautet also der eigentlich aus anderen Geschäften bekannte Unternehmensname. Diversifikation aus dem business to business Bereich in Richtung business to customer scheint auch hier Trumpf zu sein. Wir sind sehr gespannt, wie das Labyrinth im einzelnen ausgestaltet wird. Interessant dürfte auch sein, ob es ein kostenlos nutzbares Bürgerlabyrinth wird oder hier ähnlich wie bei der Entbürgerifizierung des Schwimmbades am Poststadion Geld allein der neue Maßstab in unserem Kiez wird. Wir bleiben dran!

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Ein Kommentar zu “Labyrinth Moabit”

  1. Fink sagt:

    Es ist schon eine schande was hier passiert. Jeder Baum der gefällt wird und gesund ist ist eine Schande. Eine Neugestaltung kann auch ohne oder mit wenigen Fällungen geschafft werden. Also unverantwortlich von unseren Volksvertretern. Ich hoffe die einstweilige Verfügung bringt einige wieder zur Vernunft. Beim Baustattrat habe ich meine Zweifel, denn das wusste er schon vorrieges Jahr, dass die EU Mittel am Jahresende verfallen.