Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

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Mehrheiten für Probleme

Erstellt von knutpankrath am Montag 26. Mai 2014

Nennt mich Sprachpingel. Aber das wäre unverdiente Ehre. Denn unter dem Twitternamen Sprachpingel ist Juliane Topka unterwegs und ist dabei oft derart lehrreich und amüsant, dass es mir Freude bereitet. Vielleicht würde der folgende Fall ihr auch gefallen.

probleme

Mehrheit wofür?

Da ist Oberbürgermeister Martin Wilke. Der will mit der AfD reden. Das finde ich zwar irgendwie nicht besonders toll, aber das kann man ja machen. Entweder der Form halber, weil man gefälligst mit jedem redet, der ordnungsgemäß gewählt in ein Parlament einzieht. Oder auch, weil man sich Kooperation in einzelnen Punkten oder en Gros erhofft. Das möge für meinen Geschmack bitte eher nicht der Fall sein. Aber was bitteschön sollen rein sprachlich betrachtet “Mehrheiten für Probleme” sein? Wollen die zusammen etwas gegen den Baum fahren? Hoffentlich nicht.

Sorry rbb-info. Diese Vorlage musste ich zurück flanken. Sprich die Formulierung des Tweets scheint mir angreifbar im Sinne von mißverstehbar zu sein. Kann ja mal passieren. Schaffe ich auch. Im weiteren Twitterleben wünsche ich weiter sehr viel Spaß und gute Kontakte. Eine Einladung zu noch höherer Qualität muss ich ja nicht ausformulieren, oder? Dürfte nach meiner Erfahrung mit den Angeboten des RBB eh Anspruch sein.

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