Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

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Mein Name ist Hase

Erstellt von knutpankrath am Dienstag 30. Juli 2013

und weiter geht es ja sprichwörtlich mit: Ich weiß von nix.

Da lädt in meiner Wahrnehmung ein netzpolitisch aktiver Verein zu einem kritischen Spaziergang rund um die Baustelle des neues BND Quartiers in Berlin ein. Es sammeln sich geschätzt 100 Menschen. Das nenne ich übersichtlich, wenn es gilt, bestimmte Personen zu finden.

Journalistin 1, eher politisch angehauchte Tageszeitung, kennt offensichtichtlich die aus Web und TV bekannte Ikone der Netzpolik Markus Beckedahl nicht. Haben die keine Zeit oder keine Lust VOR einem Beitrag irgendwas zu recherchieren? Sind digitale Bürgerrechte in den Medien ein solches Nischenthema, dass man irgendwen schickt, der nur ob seines Alters dem Thema zugeordnet wird? #raufdiehaare

Offenbar gab es eine Art Buschfunk im Zug der demonstrativen Spaziergänger, der auch den themenfernsten Journalisten gesteckt hat, dass eine zumindest in Deutschland amerikanische Großikone des Kampfs um digitale Bürgerrechte im Zug mitlief. Der Mann tritt immer wieder als Interviewer/Kenner/Sprachrohr von Edward Snowden auf, der aus bekannten Gründen derzeit Probleme hat, sich frei in der sogenannten freien Welt zu bewegen und leider ausgerechnet in Russland eine gewisse Restsicherheit findet.

Kurz und knapp: Losgelöst von anderen Punkten wünschte ich mir eine noch ernsthaftere Berichterstattung des Journalismus über digitale Bürgerrechte und alle Themen, die sich darum gruppieren. Kann ja nicht sein, dass ältere eigentlich für Politik zuständige Kollegen das Thema immer irgendeinem Praktikanten in die Schuhe schieben, weil sie sich selbst keinen Kopf über diesen modernen Kram machen wollen…

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