Knut Pankrath

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Moabit Ostercup 2016 – Gedankensplitter

Erstellt von knutpankrath am Freitag 25. März 2016

Ursprünglich wollte ich ja als Berichterstatter den gesamten Moabit Ostercup 2016 begleiten. Seit einer Woche in neuem Beschäftigungsverhältnis und in der anspruchsvollen Trainingsphase brauche ich jedoch auch ein wenig Wochenende, so dass ich nur eine Hand voll Hallen und auch nur für relativ wenige Spiele besucht habe. Es waren aber immerhin Spieler von ganz jung bis schon fast erwachsen und sowohl zu Fuß als auch zu Reifen dabei.

buntes Moabit

Die genaue Zahl bis Meldeschluss habe ich zwar nicht auf der Pfanne, es sind aber Mannschaften aus Dutzenden Ländern mit dabei. Und dass die im Stadtbild höchstens durch ihre Größe und griffbereite Basketbälle auffallen, gefällt mir sehr.

Ostercup Flaggen

wahrlich international, Flaggenauswahl Teilnehmer

neue Halle an Bord

Ich war früher Mitglied beim TSV Gutsmuths, der dieses Mal als Gastgeber im Sinne einer offenen Halle für das Turnier debütierte. Ich finde es toll, dass die für andere leider aus Gründen derzeit anderweitig benötigte Hallen eingesprungen sind. Danke dafür!

Courtnummer

Hallen sind von 1 - 8 (!) nummeriert gekennzeichnet.

verbindende Flaggen

Türkische Mannschaft drückt ein paar Mädels aus den Niederlanden ihre Fähnchen in die Hand. Die bejubeln das Team bei einem Spiel gegen eine berliner Mannschaft. Alle haben Spaß, wie die Mädels Stimmung machen. Ich wette, die hätte den gleichen Spaß mit den Jungs aus Nigeria mitgemacht. So soll das sein mit dem verbindenden Sport.

Vermehrung der Refs?

Ich habe bislang bei einem theoretisch körperlosen (gicker) Spiel wie Basketball immer gedacht, es bräuchte auf dem Feld nur 2 Refs. Habe aber einige Spiele gesehen, wo 3 Refs auf dem Feld waren. Ist das neu oder bin ich nur nicht mehr auf dem Laufenden?

Mundpropaganda

Auf dem Weg vom Court 1 Richtung Office und Kantine kommt man u.a. am Haus der Weisheit und an einer Kiezküche vorbei. Als ich zum wiederholten Mal da vorbeiradelte, sprach mich ein Koch an, was denn in der Sporthalle los sei. Man sähe ständig junge Leute kommen und gehen. Habe ein paar Minuten mit dem Mann geplaudert und ihm ein wenig vom Turnier erzählt. Er so: Prima, ich habe morgen frei und schaue mir das in Begleitung an. Er und seine Kollegen haben derzeit wenig Freizeit, da ihre Küche u.a. einige Flüchtlingsunterkünfte bekocht. Ich finde, er hat einen guten Sonntagsplan.

KüchenCrew

Hammer. Da wuseln hunderte Spieler, Betreuer, Schiedsrichter, Helfer und andere Menschen herum und wollen Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Tagelang. Und dann schnurrt es in der Kantine und manche Helfer auch an der kalorischen Küchenfront scheinen ähnlich viele Arme wie Tintenfische zu haben. Wie macht ihr das? Großer Respekt vor dieser freundlich erbrachten Leistung!

kleine Hallen

Lauschig kleine Hallen haben den Charme, dass Zuschauer nah dran sind, eine handvoll Fans bereits richtig Alarm machen können und so ähnliche Stimmung aufkommt, wie bei reinen Fußballstadien.

Coach, übereifrig

Wenn in einer kleinen Halle der Coach nicht nur gelegentlich fast einen Meter im Feld steht und das nicht energisch unterbunden wird, ist das für mich in der Tendenz unfair. Die Nähe zum eigenen Team und das auch schon mal dem Gegner etwas im Weg stehende Coaching gefiel mir nicht sonderlich.

Sponsoringchance

Es gibt eine Reihe unterschiedlich beitragender Sponsoren für das Turnier, was mir sehr gut gefällt. Die Sponsoren erhalten faire Möglichkeiten, sich der Öffentlichkeit als verantwortungsvolles Unternehmen zu präsentieren. Als konkretes Beispiel hat die Berliner Sparkasse die Chance genutzt, mit einem symbolischen Scheck über 500 Euro, die sie dem Turnier zur Verfügung stellt, hier und da Bilder zu machen. Das Logo meiner Aufbauagentur hat es auf diverse Drucksachen, T-Shirts und auf die Webseite des Turniers geschafft. Schick geworden.

Finger weg vom Ref

In einem Spiel hielt ein Team sich längere Zeit für den absehbaren Gewinner. Zum Schluss ging ihnen ein wenig die Puste aus und sie unterlagen knapp. Rudelbildung beim Ref, nicht sachliche wirkende Diskussionen und lauter werdende Menschen mag ich ja eh schon nicht. Dann schnappt sich ein Mensch aus dem Umfeld des Teams (kein Spieler) die Pfeife des Refs, gibt diese nicht zurück, versucht den Schiedsrichter auf unfeine Art zu provozieren und wirft ihm die Pfeife irgendwann vor die Füße. Für alle Basketballer und andere Sportler: Man geht NIE den Schiedsrichter an. Nicht vor dem Spiel, nicht im Spiel, nicht nach dem Spiel. Das geht ab-so-lut nicht.

Weitere Bildeindrücke

HQ

Hauptquartier, Kantine, weitere Informationen

Rollis

Spieler auf Rädern, tolle Normalität beim Ostercup.

Spielstand

Punktestand, Restspielzeit

Flagge zeigen

Zeigen, wer man ist und wofür man steht.

e

Eastercup Stuff

nice things to have...

Turnierdaten

Turnierdaten, kleine Auswahl 8-)

Klamottenberge

Sportklamottenkunstwerk

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