Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

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Moabit steinerweichend?

Erstellt von knutpankrath am Dienstag 14. Oktober 2014

Gehen wir gemeinsam 2 Jahre in der Historie des Mittelpunkts unserer kleinen Welt namens Moabit zurück. Der Ottopark und ein Bauabschnitt des Kleinen Tiergarten werden beinahe schon regionuntypisch fertig gestellt. Es gibt einen bunten Strauß an Lob und Kritik für das dort geleistete. Funktionelle Nutzbarkeit für viele insbesondere Kinder hat den Vorzug vor behutsamer, kleinteiliger Bestandserhaltung in Bewuchs und Milieu erhalten.

Zu den flächenmäßig größeren Eingriffen gehörte sicher die Schaffung des großen Steinovals gegenüber dem Rathaus Tiergarten, welches eine Wiese einfasst, die im Sommer trotz der umgrenzenden Straßen munter zum Sonnen, Kicken und Lesen genutzt wird. Und hier mein Bild, das nach nur 2 Jahren einen erstaunlichen Schaden zeigt:

steinerweichend

Marmor, Stein und Eisen bricht

Es stellt sich für mich die Frage, wer in der Kette Planung, Umsetzung, Kontrolle, Abnahme jetzt die Aufgabe auf dem Tisch hat, den Baumangel der gebrochenen Steinplatte zu beseitigen. Nur mit theoretischen Kenntnissen über Bau ausgestattet, glaube ich mal ungeschützt nicht, dass das ein nutzungsüblicher Verschleissschaden ist. Ohne Ergebnis würde ich zeitnah fragen, ob a) das richtige Material b) richtig verbaut wurde.

Ich hoffe als Bürger, dass bei zügigem Handeln in Form einer Mängelrüge nicht die öffentliche Hand sondern eine planende oder ausführende Firma die Reparatur bezahlen muss.

Nachtrag

Als ich ein weiteres Mal an der Fläche vorbei kam, ist mir aufgefallen, dass an einer anderen Stelle ein ähnlicher Schaden vorliegt.

Platte 2

schmalere Platte auch betroffen

Bevor mich als einziger Kommentar erreicht, ich möge das doch bitte melden… Ich habe das Straßen- und Grünflächenamt per E-Mail auf den Sachverhalt sowie diesen Beitrag hingewiesen.

Nachtrag 2

Ich komme eher unregelmäßig dran denkend an der Stelle vorbei, wo die beiden gebrochenen Steinplatten ihren üblichen Aufenthaltsort haben. Heute aber sah ich mit Freude, dass die Gefahrenstelle beseitigt ist. Die Lösung wirkt optisch [noch] wie ein Hack, aber das sollte nicht weiter stören. Nutzer der Flächen werden mit sich mit geringerer Wahrscheinlichkeit weh tun und das Bauwerk wird keinen Folgeschaden davontragen. Prima.

Steinhack 1

eine Ebene ist eine Ebene ist eine Ebene

Steinhack 2

eine Ebene ist eine Ebene

Nachtrag 2

Na, aber hallo. Die Bastelvariante der Reparatur wurde nun durch Austausch der geborstenen Steinplatten in eine hoffentlich dauerhafte Lösung überführt. Prima!

breite Steinplatte

Wieder schick!

schmale Steinplatte

ooch wieder schnieke

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