Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

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Moabiter Falschparkermix

Erstellt von knutpankrath am Montag 17. November 2014

Zur Deckung meines Bedarfs an frischer Luft zwischen der Arbeit an unterschiedlichen Themen und Texten drehe ich gern mal eine kleine Kiezrunde in meinem Moabit. Zuweilen ergeben sich dadurch Schwerpunkte für eine textliche Fingerübung, die auch den Aspekt bürgerlichen Hinschauenes enthält, wo viele andere Menschen leider wegschauen.

Die Kennzeichnung der Turmstraße mit einem Radstreifen wäre durch sagen wir mal erratisches Auftauchen umsetzender Baufirmen eigentlich schon Thema mit Kabarettpotenzial genug. Das Ergebnis des Radfahrerfreundlichkeit zumindest suggerierenden Straßenmake-ups ist in der Theorie auch zu begrüßen. Allein die derzeit gelebte Praxis lässt nicht wenige Wünsche übrig. Nach ein paar Zeilen über motorisierte Radstreifenkiller kürzlich habe ich heute noch ein Bild, das vielleicht nicht nur Radfahrer den Kopf oder auch die innere Faust schütteln lässt.

Wir sehen von rechts nach links auf etwa 20 Metern

  • einen Ein- und Ausfahrtzuparker
  • einen Falschparker auf einer schraffierten frei zu haltenden Fläche
  • sowie 3 Falschparker auf dem Radstreifen

aufgereiht und irgendwie nach dem Ordnungsamt rufend.

multifalschparker

Brett vor Kopf --> Balken vor Kennzeichen

Ich wünsche mir zu Weihnachten, dass Harald Strehlow, Kopf des Ordnungsamtes Berlin-Mitte das Freihalten bzw. Räumen der Radstreifen auf der Turmstraße entweder als Schwerpunkt auf seine to do Liste nimmt oder das in die Routine der zuständigen Mitarbeiter eingebaut wird. So wie jetzt sollte es lieber nicht bleiben. Und nein, liebe behinderniste Radfahrer, ein Schlag gegen einen Spiegel oder das Zerkratzen des Lacks von Dummparkern ist keine Lösung.

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