Knut Pankrath

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Moabiter Musiktage 2012

Erstellt von knutpankrath am Mittwoch 19. September 2012

Freitag Turmstraße

Am Freitag waren gefühlte 8 (ja, ich habe nicht gezählt) Anlaufpunkte zwischen Waldstraße und Ottostraße auf beiden Seiten der Turmstraße angelegt, wo sich Musiker aufbauten und das unterschiedlich zahlreiche Publikum erfreuten. Ich habe das zum einen als Rückeroberung der nicht immer schönen Turmstraße für die Kultur und kulturinteressierte Menschen wahrgenommen. Darüber hinaus war es eine pfiffige Werbung für den nächsten Tag, wo das Musikprogramm räumlich gebündelt stattfand. Auf dem Bild sehen Sie mal, wie fesselnd Musik sein kann, auch wenn sie in einer akustisch eher schwierigen Umgebung dargeboten wird. Eine der dort liegenden Krabben ist meine Tochter, die sehr viel Spaß hatte.

MM2012

Turmstraße Ecke Emdener

Samstag Hof Musikschule

Wenngleich ich ein wenig später als geplant und gewünscht kindbegleitet zum Hoffest kam, war auch dieses mit seinen unterschiedlichen Bühnen eine feine Angelegenheit. Das Musikprogramm war bunt, hatte im Durchschnitt eine wirklich gute Qualität aber leider noch nicht die zahlenmäßige Resonanz, die dem Angebot angemessen wäre. Ob frühere (!) oder mehr Einzelwerbung oder eine zeitliche Koppelung an das Turmstraßenfest die Lösung ist, mögen die Veranstalter und ihre Geldgeber mal überlegen. Jedenfalls wäre es schade, wenn es nicht zu machen ist, den Hof noch mehr Menschen schmackhaft zu machen.

meine 3 Höhepunkte

Vollständige Aufzählungen sind mein Ding nicht. Also hier meine Top3.

  • Es gab eine Balkanmusik spielende Gruppe, um die sich am Freitag und Samstag schnell Gruppen von Menschen scharrten und die mehr als nur den einen oder anderen Fuß zum Wippen brachten. Goodnight Circus heißt die Truppe.
  • Ein weiteres Highlight war ein Duo mit der Besetzung Korg schweineorgelig auf dem Schoß gespielt und der zweite Mann Gitarre und fußbetriebenes Schalgzeug. Cooler Sound das. Sowas hört Mensch hier nicht so oft. Aber gern. Wenn ich nicht daneben rate, handelte es sich um Desmond Garcia & The Desperate D.
  • Die 14-köpfige (?) Calypsoband Lord Mouse & the Kalypso Katz hatte es meiner Tochter modisch besonders angetan. Die früher Background genannten 4 Sängerinnen fielen mit ihren Glitzerkleidern gut auf. Der Auftritt hatte Format, dass mit noch mehr Mittänzer noch mehr Spaß gemacht hätte als das so bereits der Fall war.

Das Format stellt für mich einen tollen, weil qualitätsorienteirten Ansatz dar, der das z.B. durch das unsägliche Turmstraßenfest verfestige Image Moabits weiter verbessern könnte. Dickes LIKE!

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