Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

  • Umfragen

    Sorry, there are no polls available at the moment.
  • Werbung

Neues Postprodukt

Erstellt von knutpankrath am Montag 8. April 2013

Die abnehmende Wichtigkeit papierner Post, die man so qualitätsgesichert wie falsch aus irgendwelchen Statistiken herlügen könnte, eröffnet Horizonte für eine neue Generation wertschröpfender Produktmanager – äh toller Produkte – aus den Zentralen der Verteilarmeen für Briefe, Päckchen und Pakete.

Beispielhaft leite ich aus dem Megatrends “green” ein Produkt her, dessen Zukunftssicherheit Eike Wenzel ja mal untersuchen kann, wenn er nicht gerade mit tollen Unternehmerinnen wie Sina Trinkwalder rumtwittert. (@eikewenzel und @manomama)

Postwegwurfsendung

Manche Idee ist so groß, dass sie nur schrittweise eingeführt werden kann. Außerdem ist ein erster Schritt, der praktisch ohne Investition auskommt, sehr verlockend im Sinne eines Markttests.

  1. Stufe 1: Zustellern wird freigestellt, 10% vormaliger Postwurfsendungen in öffentliche Papierkörbe zu werfen. So kann man auch die Zustellbezirke der Postboten begründet vergrößern und damit faktisch Löhne drücken.
  2. Stufe 2: Wenn Stufe 1 weder bei Empfängern noch Absendern zu messbaren Problemen führen, geht es weiter. Nun werden mindestens 30% aufgegebener Sendungen einzelner Auftraggeber nicht in die Zustellung gebracht. Das physikalische Material wird entweder Altpapierhändlern angetragen oder eine eigene Verbrennungsanlage gebaut, um ins Energiegeschäft einzusteigen.
  3. Stufe 3: In dieser Stufe müssen mindestens 50% der geplanten Aussendung nicht einmal gedruckt werden. Das wird vom Versandunternehmen zertifiziert und die vormaligen Papierspammer können ISO-zertifiziert öffentlichkeitswirksam darum wetteifern, wer am meisten Müll vermieden hat.

Monetarisierungsansätze: Einsparungen von Personalkosten durch vergrößerte Zustellbezirke, Einnahmen durch verkauften Strom und Fernwärme, Zertifikate für den grünen Umbau des Landes.

Verwandte Beiträge