Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

  • Umfragen

    Sorry, there are no polls available at the moment.
  • Werbung

nutzergenerierte PR-Themen

Erstellt von gemeinschaft am Donnerstag 6. März 2008

Vom Polymerberater Gerd Grasnick angeregt habe ich mir ein paar Gedanken zu alten Methoden und neuen Methoden gemacht, die nach meiner Einschätzung einiges an Allgemeingültigkeit haben.

Welcher Freiberufler, Selbständige oder Kopf einer kleinen bis mittleren Firmen kennt das nicht: Sie bieten ein Produkt oder eine Dienstleistung an, die so vielfältig einsetzbar ist, dass es schwer erscheint, alle Nutzungsmöglichkeiten vollständig aufzuzählen. Das muss man zwar nicht leisten, aber falls man es verucht, wird bei einer selbst erstellten Liste aus methodischen Gründen immer das herauskommen, was man selbst schon einmal erlebt oder gedacht hat und damit eine reine Anbietersicht, die auch noch zeitlich rückwärts gewandt ist.

Pfiffiger könnte es doch sein, seine Kunden und Interessenten zu fragen, was genau sie mit dem Produkt gegenwärtig machen oder zukünftig machen wollen. Da sind bei ausreichend schlauer Einfädelung des Kommunikationsangebotes die Scheuklappen der eigenen Betrachtung beseitigt, es werden neue Aspekte sichtbar und es wird ein echter Dialog mit Kunden und Interessenten begonnen. Zusätzlich dazu nehmen Ihnen Dritte einen Teil einer Arbeit ab, die Sie vermutlich aufgrund der genannten methodischen Grenze (über den eigenen Horizont zu sehen) sowieso allein nicht leisten könnten.

  • alt: Das Unternehmen versucht, die Kommunikation vom Feldherrenhügel allein zu kontrollieren und zu steuern. Dabei wird eine Botschaft gesendet, die kaum rückgekoppelt wird und die Belange des Kunden nicht wirklich kennt oder gar direkt berücksichtigt.
  • neu: Das Unternehmen bemüht sich, mit seinen Kunden und Interessenten in einen Dialog auf gleicher Augenhöhe zu kommen, lernt so deren wahre Bedürfnisse kennen und kann gezielt auf die sich ergebenden Fragen antworten.

Wenn man nun eines der Marketing-Bla-Schlau-Wörter für den geschilderten Zusammenhang von der Fremdwortdeponie holt, haben wir eine spezielle Variante des user generated content (etwa: nutzererzeugte Inhalte). Im konkreten Fall ludt Gerd Grasnick dazu ein, ihm besondere Beispiele für nützliche Dinge aus Kunststoff zu nennen, die er ggf. für eine Darstellung seiner Kompetenzen als Berater rund um Polymere einsetzen möchte.

Ich habe bereits eine Idee beigesteuert, die aktuell vermutlich gerade in der Moderationsschleife des Businessblogs von Gerd grasnick auf Freischaltung wartet. Vielleicht mögen Sie auch kommentierend beitragen? Dann finden Sie hier die Stelle, um sich einzubringen.

Verwandte Beiträge

  • keine verwandten Beiträge