Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

  • Umfragen

    Sorry, there are no polls available at the moment.
  • Werbung

Onlinesichtbarkeit Sabine Smentek

Erstellt von knutpankrath am Montag 6. Oktober 2014

Durch mein Engagement bei der Initiative Jugendverkehrsschule Moabit habe ich mich mit sichtbaren und unsichtbaren Zusammenhängen beschäftigt. Erschreckend finde ich schon, wieviel gefühlt “im Unsichtbaren” passiert. Das Argument, ein normaler Bürger könne sich ja in ein System reinfuchsen, über das auch geübte Nutzer nicht selten brummeln, nenne ich schlicht lächerlich. Schauen Sie sich mal die Sprache von Anfragen und Eingaben an. Lesen Sie das normalen Menschen vor und lassen Sie sich das zusammenfassen. Ich denke, das dabei nicht erzielte Ergebnis wäre aussagekräftig für die Auffassung großer (oder groko´ßer) Teile der Politik zum Thema Transparenz und echter Beteiligung.

Funfact voran: Suchen Sie mal Verkehrsschule in den Stichworten auf der Seite “Bürgerservice” des Bezirks Berlin-Mitte. Sie werden es nicht finden. Seltsam, oder? (Bei Zehlendorf als wahllos gepickter Vergleichsbezirk findet mensch die.)

Sabine Smentek online

Aber kommen wir zur Onlinesichtbarkeit von Sabine Smentek (Bezirksstadträtin für Jugend, Schule, Sport und Facility Management) und damit mindestens formell zuständig für unsere Jugendverkehrsschule und den für meinen Geschmack schlampig vorbereiteten Versuch, diese sagen wir mal öffentlichkeitsabgewandt zu schließen. Ich nehme Onlinesichtbarkeit als EINEN Indiz für den Willen, Dialog auf Augenhöhe zu führen.

Eigene Webseite

Die Webseite war einmal die der Beraterin Sabine Smentek. Um nicht durch eine Zitat über die Schöpfungstiefe veröffentlichter Inhalte von Personen öffentlichen Interesses diskutieren zu müssen, mache ich das in eigenen Worten: Es steht dort seit dem 10.01.2014 der für meine Einsortierung wichtige Satz, hier würden mit der Zeit die von der Bezirksstadträtin bearbeiteten “Themenfelder” auftauchen. Nach inzwischen 9 Monaten sind das 0 Themen.

Facebook Account

Es existiert ein Facebook Account mit 2 öffentlichen Einträgen vom Januar 2014.

Twitter Account

Es gibt einen Twitter Account, der den Namen Sabine Smentek trägt. Der Mix der 10 Follower legt den Verdacht nah, er gehöre der Bezirksstadträtin. Sie folgt 2 anderen Twitterer und hat bislang kein Tweet abgesetzt.

Googleplus Account

Es existiert ein Googleplus Account mit 8 Followern, der 2 Menschen folgt. Eigene öffentliche Beiträge: 0.

Sabine Smentek offline

Ein wenig ernüchternd finde ich es schon, wenn wichtige Kanäle zeitgemäßer Kommunikation als inexistent behandelt werden. Da fehlt mir neben dem Gefühl, Menschen zum Anfassen zu haben, schlicht das Bekenntnis zur Jetztzeit, die Orientierung Richtung Zukunft, die (auch) digital sein wird. Ob Frau Smentek tatsächlich lieber 100 Anrufnotizen ((030) 9018-23701) als E-Mails und Nachrichten über social media bekommt?

Nachtrag Mitte Oktober

6 Tage nach Ersterscheinung dieses Blogbeitrags erscheint der erste tweet von Sabine Smentek

Nachtrag Ende Dezember

Eigene Webseite nicht aktualisiert,

kein weiterer facebook Eintrag,

kein weiterer Tweet, 65 Follower, folgt 65 Twitterern,

kein weiterer googleplus Eintrag, kein weiterer Follower.

Verwandte Beiträge

5 Kommentare zu “Onlinesichtbarkeit Sabine Smentek”

  1. Knut Pankrath » Blog Archiv » Lernbiotop Jugendverkehrsschule sagt:

    [...] Onlinesichtbarkeit Sabine Smentek [...]

  2. Knut Pankrath » Blog Archiv » Union² sagt:

    [...] der Halbzeitpause wurden vom Stadionsprecher Lokalpolitikerin Sabine Smentek, Bürgermeister Frank Henkel und Senator Mario Czaja namentlich vorgestellt. Ob man den ebenfalls [...]

  3. Entwertung von Grundschulen in Moabit? | sagt:

    [...] tue ich aus subjektiver Sicht, der “die Politik” des Bezirks Mitte und da insbesondere Bezirksstadträtin Sabine Smentek möglicherweise nicht in allen Punkten zustimmen wird. Ich wähle dazu die umgekehrte Reihenfolge [...]

  4. Moabiter sagt:

    Hallo Knuth,

    laut den Infos die ich habe, sollte an dem Klohäuschen (steht unter Denkmalschutz) eine Wendeschleife für die Tram gebaut werden.
    Das ist eine Info, die ich vom Amt für Stadtentwicklung habe.
    Ich hatte selbst vor ein Café aus dem Häuschen zu machen. Der Antrag wurde aber abgelehnt mit eben jener Begründung.
    Als ich das mit der Wendeschleife einer Bekannten aus der Moabiter Regionalpolitik erzählte, war sie völlig außer sich.
    Sie hatte dann mal mit ihren Kollegen geredet, der auch Fassungslos war.
    Er wusste das mit der Wendeschleife bereits. Aber für die Öffentlichkeit war diese Info nicht gedacht. Somit hat mir der Sachbearbeiter beim Amt für Stadtentwicklung mehr erzählt, als er durfte.

    Dieser Kommentar bezieht sich auf den folgenden Beitrag: http://knutpankrath.de/das-geheimnis-des-klohauschens/

  5. JVS Zahlen | sagt:

    [...] das mal jemand vielleicht bei Sabine Smentek [...]