Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

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Profilierung durch Rezensionen

Erstellt von gemeinschaft am Montag 3. September 2007

Die eine oder der andere mag sich bereits gefragt haben, warum ich hier im Gemeinschaftsraum gelegentlich Bücher (1, 2, 3) rezensiere oder auch besuchte Veranstaltungen (1, 2, 3) bespreche.

Im realen Leben – außerhalb der Welt von Tastaturen und Bildschirmen – sprechen Menschen ihre Umgebung mehr oder minder bewusst durch Signale die Sinne anderer Menschen mittels Kleidung, verwendeter Gegenständen, Düfte oder ihrer Art des Auftretens an. Diese entwicklungsgeschichtlich der Menschheit gut bekannten Mittel stehen weder mir noch Ihnen im Internet zur Verfügung, um einen ersten guten Eindruck zu machen. Hübsche bunte Bilder und ausgefallenes Design einer Website machen möglicherweise auch nicht den gewünschten professionellen Eindruck, um jemanden als möglichen Kunden, Investor oder Geschäftspartner anzusprechen. Wenn nun aber jemand zeigt, was er liest, um auf dem Laufenden zu bleiben und durch Hinweise mit Mehrwert für die Leser auffällt, könnte das ein gutes Werkzeug sein, die richtigen Menschen zu finden und zu binden.

Neben diesem hoffentlich nachvollziehbaren Schlenker durch meine Gehirnwindungen hier noch ein paar gelistete Punkte, die dafür sprechen könnten, dass auch Sie mittels Rezensionen die Gestaltung der Wahrnehmung Ihrer digitalen Person aktiv betreiben:

  • Sie lesen mit gewissem Zeitaufwand sowieso Fachbücher und Zeitschriften, um am Ball zubleiben? Warum das erworbene Wissen erst dann einsetzen, wenn Sie den passenden Auftrag dazu akquiriert haben? Angeln Sie doch statt dessen lieber per Rezension mit dem Köder Ihrer neuen Methoden- oder sonstigen Spezialkenntnisse nach Neuaufträgen.
  • Wenn Ihnen an Büchern, Zeitschriften oder sonstigen Publikationen Dinge auffallen, die zukünftig noch verbessert werden können, ist mancher Autor dankbar für konstruktive Hinweise. Wenn das in für Ihren Markt angemessener Form öffentlich gemacht wird, werden Sie womöglich auch als weiter denkender Problemlöser wahrgenommen.
  • Wenn Sie “zwischen zwei Aufträgen” neben dem Tagesgeschäft ein wenig Luft haben, ist eine Rezension vielleicht auch eine gute Übung, an den aktiven sprachlichen Fähigkeiten zu arbeiten oder auch – in mancher Branche wichtig – die jeweils aktuellen und neu sprießenden Begriffe so zu verwenden, dass der Leser merkt: “Das kennt der Autor auch. Hier könnte ich gut aufgehoben sein mit meinen Fragen und Bedürfnissen.”
  • Wenn Sie in einem Markt tätig sind, wo sich die meisten Akteure kennen, sollten Sie nicht passiv bleiben und abwarten, bis ein Mitbewerber einen Begriff besetzt, um den herum Sie sich Umsatz versprechen. Werden Sie lieber als erster aktiv, bevor Sie sich über die Erfolge anderer wundern oder gar ärgern müssen.

Für den Fall, dass Sie zu diesem Artikel etwas ergänzen oder mir widersprechen wollen, nutzen Sie bitte gern die Kommentarfunktion. Denn ich lerne gern hinzu, wenn sich die Möglichkeit dazu ergibt.

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