Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

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Qualitätsjournalismus?

Erstellt von gemeinschaft am Freitag 11. Januar 2008

Bei der Nachschau auf die hier avisierte Veranstaltung des DJV grübel ich gerade, ob ich mich ob der vertanen Zeit ärgern soll – wenn ich denn meine Erwartungen und Hoffnungen an die Veranstaltung zum Maßstab nähme – oder mich an den Positiva erfreuen soll. Die ursprüngliche Headline Regeln oder Anarchie? – Journalismus im www bin ich jedenfalls geneigt, als Meinungsäußerung zu verstehen ein wenig abzuwandeln: Kegeln der Oligarchie – “Qualitätsjournalismus” oh weh oh weh. Inhaltlich habe ich dem wenig hinzuzufügen, was der Blogtrainer hier zur Veranstaltung schrieb.

Das Erfreuliche für mich war, endlich Jan “upload” Tißler endlich persönlich kennen zu lernen und nach einiger Zeit mal wieder Karl-Heinz “Blogtrainer” Wenzlaff zu treffen. Außerdem ist das Ambiente des Automobilforums Unter den Linden auch für einen Nichtautomobilisten wirklich schick gewesen.

  1. Nachtrag: Der im Netz stehehende Videostream der Veranstaltung beginnt mit mehreren Minuten engagierter Fuchtelei und Kaffee trinken, in dem ich gern wenn auch überrascht die optische Hauptrolle spiele. Das finde ich ulkig und dem schließe ich zwei Fragen an: Hat es womöglich Gründe, warum vor der Tagesschau nicht gezeigt wird, wie sich ein Sprecher noch mal die Nase pudern läßt? Kann es sein, dass der mir verdächtig oft zitierte Begriff des Qualitätsjournalismus die konservative Kampfvokabel derer ist, deren aktuellere eigene oder engagierte Medienkompetenz offensichtlich nicht ausreicht, einen Videostream a) zusammenbruchfrei live zu präsentieren und b) die Aufzeichnung wenigstens soweit zu bearbeiten, dass keine 15 Minuten lebendes Testbild zwangsgesehen werden muss, wenn der durchschnittliche zu erwartende Abrufer nicht gezielt in dem Material vorspulen kann?
  2. Nachdem nun doch jemand die ersten 15 Minuten tonlosen Gestrampels rausgeschnitten hat, ist der Beitrag handwerklich etwas weniger schlimm.
  3. Ich bin übrigens froh, diese inhaltlich ähnlich gelagerte Veranstaltung verpasst zu haben. So viel Borniertheit und mangelnder Weitblick macht mir Mut für alle, die wie ich etwas in ihrer Lücke bewegen wollen und den medialen Mainstream gern dank eigener Ideen, Interessen und Motive ignorieren können.
  4. Hier habe ich noch einen Beitrag zum Spannungsverhältnis SZ – Blogosphäre für Sie entdeckt.

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