Knut Pankrath

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Radwege

Erstellt von knutpankrath am Montag 8. September 2014

Vorsichtig ausgedrückt, scheint das Wissen weder unter Radfahrern noch unter Autofahrern weit verbreitet, dass nicht jede lausige steinlich umrandete Versorgungsdeckelansammlung (vulgo: Radweg) vom geneigten Radler verpflichtend zu nutzen ist. Wie anders wäre es erklärbar, dass Autofahrer teils wüst hupen und gestikulieren, wenn der abgasarme Radfahrer bei nicht verpflichtendem Radweg für die Nutzung der Straße optiert.

Es gibt eine Reihe von Fragen, die derzeit zu diesem Thema in der Luft liegen und teils auch den Weg in die Medien finden. Flächengerechtigkeit, urbaner Verkehr der Zukunft, Klimazielerreichung durch veränderten Verkehrsmix und einige mehr.

Ich fuhr also zu Recherchezwecken u.a. die Schulstraße entlang, wo ich den Stadtplan eines Wartehäuschens anschaute, um mich über den nicht mehr so langen Restweg zu vergewissern. Da sah ich auf dem Stück zur von mir zu nehmenden Einmündungsstraße einen dieser tausend Gründe, bestimmte Radwege zu meiden.

radweg

Aua für Rücken, Reifen + Gesäß

Wenn mein Kenntnisstand stimmt, kann mensch grob sagen: Ist ein Radweg nicht durch ein blaues rundes Schild als solcher ausgewiesen, KANN ich ihn nutzen, MUSS das aber nicht. Sprich der Mangel eines Schildes legt den Verdacht eines Wahlrechtes nahe. Kommen Sie gut von A nach B.

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Ein Kommentar zu “Radwege”

  1. thorstenhaas sagt:

    ja, nur wenn bestimmt Schilder aufgestellt sind, müssen Radfahrende den Radweg nutzen.
    Und ja, das weiß fast niemand.
    Deswegen gibt es vom ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD) eine Postkartenkampagne.
    Siehe Motiv Nr. 2
    Beste Grüße
    Thorsten Haas
    http://www.vcd.org/vorort/nordost/der-vcd-nordost/publikationen/postkarten/