Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

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re:publica 2012 Tag 2

Erstellt von knutpankrath am Freitag 25. Mai 2012

Zu Hauses angekommen habe ich noch einen leckeren Rest des famliären Abendbrotes zwecks Erwärmung und Verzehr vorgefunden. Das war schön, was hingegen weniger für meinen körperlichen Zustand galt. Somit war auch die Prämisse für Tag 2 klar: Ein wenig Schonung und einfach schauen, wohin es mich zieht.

  1. digitaler Dorfplatz
    Falk Lüke leitete tiefenentspannt eine Runde, in der ob der digitalen Sozialisation relativ oft die Diskrepanz zwischen gefühltem Besitz und juristischem Eigentum am Web ging. Sascha Lobo war mehr als einmal bemüht, die realgefühlten Positionsunterschiede zwischen Martina Pickhardt und Christoph Kappes zusammenzufassen. Zu Jan Möller und Ralf Lesser habe ich keine teilenswerten Erinnerungen.
  2. Placeboeintrag
    Ein nicht zu nennender Referent hat es geschafft, dass ich das vielleicht am äußeren Rand meiner Auffassungsgabe gelegene Thema nicht weiter verfolgen konnte. Das körperliche Unbehagen, wenn jemand sich unwohl am Mikrofon fühlt und sich selbst bekräftigende Begriffe in JEDEM Satz verwendet, hat den Fluchtreflex ausgelöst. Improvisation scheint erst charmant zu gehen, wenn ein gewiser Fundus an Inhalten sicher abrufbar ist. Von daher auch eine interessante Erfahrung…
  3. about Digitale Gesellschaft
    Markus Beckedahl bot einen straffen und prall gefüllten Ritt durch das Feld geleisteter und angeschobener Aktivitäten des Vereins. Es war für mich gut zu sehen, was für Menschen und Arbeit hinter dem sitzen, was gelegentlich als tweet an der eigenen Aufmerksamkeit vorbei zieht. Einen Teil des Vortrags übernahm Lavinia Steiner.
  4. Neues aus der Zukunft
    Bei der laut Tagesprogramm angegebenen Besetzung Mario Sixtus (VJ und Moderator), Mercedes Bunz, Christoph Kappes und Christian Heller sollte eigentlich nichts schiefgehen. Es gab tolle Einspieler, wozu es das live-Element der gemeinsamen Anwesenheit nicht bedurft hätte. Es gab – ja was eigentlich genau? Ich kann das Format dieser Session nicht ordentlich in Worte fassen. Also mache ich es ein wenig unordentlich. zur Rolle von Sixtus fällt mir Müderator ein und gemessen an eigenen Erwartungen fühlte ich mich zum Schluss eher lauwarm geduscht. Entweder habe ich große Teile der Raffinesse nicht verstanden oder es gab einen diesbezüglichen Mangel.
  5. Rotfunk! Schwarzfunk! Böse Medien
    Diese tweet ist eine vollständige Rezension und trifft meine Meinung.
  6. TATORT-Sneak
    Es war irgendwie drollig, mitten am Tag aus anderen Gründen als Recherche für ein Projekt “fernzusehen”. Die vorstellenden Personen wollten ja in erster Linie das experimentelle TATORT Plus vorstellen. Jeder war in seiner Materie fit, aber irgendwie wirkte der Vortrag ein wenig unabgesprochen. Und ja, es war angesagt aber trotzdem doof, nach 18 Minuten aus dem Fall gerissen zu werden. Ich habe das Gefühl, dass die gute alte ARD lernen wollte und das auch getan hat. Schick.

Dann gab es noch dieses und jenes Gespräch am Rande, die vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt Bedeutung erlangen. Oder auch nicht. Es muss ja nicht jede Minute direkten Ertrag abwerfen…

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