Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

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Smart Hero Award 2014

Erstellt von knutpankrath am Dienstag 1. Juli 2014

Die Preisverleihung zum Smart Hero Award 2014 ist Geschichte. Diese gilt es jetzt zu erzählen. Das brave Format journalistischer Schule mit dem Abarbeiten gelernter W-Fragen wird sicher hier und da bedient, so dass ich das anders machen darf. Oder?

Die Menge eigentlich zu vermittelnder Informationen, ohne den Leser nach 1.000 Zeichen einzuschläfern, ließ mich zur Vermeidung von Bleiwüsten nach unterstützender grafischer Darstellung suchen. Mehrfach ineinander geschachtelte Kästchen fand ich zu geekig und irgendwie der tollen Veranstaltung auch einen Teil ihres Zaubers nehmend. Also beglücke ich Sie hier mit einer Mindmap, einer partiellen Vertextung der Punkte und ein paar Gedankensplittern, die ich nicht für mich behalten kann. Da müssen Sie nicht durch, wenn Sie nicht wollen. Sie können ja auch etwas anderes lesen. Das Netz ist groß und es gibt ja auch Berge bedruckten Papiers, die locken mögen.

map smart hero award

Stoffsammlung, strukturiert

Form und Inhalt

Aus nicht nachvollziehbaren Gründen ist mir heute besonders aufgefallen, dass ich unbewusst eine Trennung von Form und Inhalt vornehme, wenn ich Veranstaltungen besuche. Gröbstvereinfacht für die heutige Veranstaltung sehe ich die Projekte als Inhalt und alles darüber hinaus nur als nicht überzubewertende Form. Nehmen Sie die Reihenfolge meiner Ausführungen spaßenshalber mal so hin und beobachten Sie das Maß Ihres Interesses am gerade Gelesenen.

Form

Grußworte

Pult

Sprecherplatz

Ich kenne die formelle Notwendigkeit, dass verschiedene Personen und Institutionen genannt werden müssen. Ich habe über die Jahre gelernt, die zum Teil multiplen und kreisreferentiell wirkenden Grußworte mit größerer Ruhe zu ertragen als früher. Allein ich werde trotzdem mit diesem Format nicht warm, wenn es auch nur 3 redundante Sätze mehr kostet als bei noch besserer Absprache notwendig. Der gefühlt überflüssige Zeitverbrauch war hier sehr gering. Danke.

Ausrichter

Facebook und die Stiftung Digitale Chancen sind deutlich sichtbar, ohne sich über die Maßen in den Mittelpunkt zu rücken. Das finde ich sympathisch und zeitgemäß. Für Facebook fiel mir der Begriff technischer Rahmengeber und für die Stiftung Digitale Chancen der Begriff gesellschaftlicher Rahmengeber ein.

Ort

Die Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund bezeichne ich dann gern als räumlichen sowie kulinarischen Rahmengeber. Zentral gelegene, luftige, einladende Räume mit gutem Catering und unauffällig proaktiv agierendem Service waren ein klarer Pluspunkt. Auch hier: Danke.

Moderation

Es war ein Vergnügen, diese konzentrierte, freundliche, den Nominierten wie dem Publikum gleichermaßen zugewandte Moderation von Andrea Thilo zu erleben. Offensichtlich gut gemachte Hausarbeiten, persönliche Ausstrahlung und Freude an der Arbeit haben aus der strahlenden Frau deutlich mehr als eine Ansagerin gemacht. Ich habe sie als starkes Bindeglied zwischen Form und Inhalt der Veranstaltung wahrgenommen.

Inhalt

Aus 97 Einreichungen wurde mittels [ ? ] 12 Kandidaten destilliert, von denen jeweils 4 einer Kategorie zugeordnet wurden. Aus den 4 Nominierten hat die Jury jeweils den Sieger benannt. Darüber hinaus gab es ein Publikumsvoting über alle 12 Nominierten, so dass es auch einen Publikumspreisgewinner gibt.

Ich erhielt vom Veranstalter nach der Lektüre des Blogbeitrags in erster Version freundlicherweise noch den Hinweis, was ich an Stelle des [ ? ] einsetzen könnte. Nämlich, “dass die 97 eingereichten Projekte durch die Stiftung Digitale Chancen mittels eines vorher ausgearbeiteten objektiven Kriterienkatalogs bewertet wurden (Kriterien: Qualität der geteilten Inhalte, Sinnhaftigkeit des Einsatzes von Social Media, Zielgruppenansprache, Reichweite, Kreativität und Nachhaltigkeit) und die zwölf bestbewerteten Projekte dann nominiert wurden.”

Smart Hero Award Gruppenbild

Nominierte, Sieger, Jury, Gastgeber, ...

Kategorie bürgerschaftliche Beteiligung

Gewonnen hat in dieser Kategorie Hellersdorf hilft Asylbewerbern.

Kategorie ehrenamtliches Engagement

Gewonnen hat in dieser Kategorie Wheelmap.org.

Kategorie soziales Miteinander

Gewonnen hat in dieser Kategorie mutterseelenalleinerziehend.

Publikumspreis

Hier durfte für mein Verständnis aus der Gesamtliste der Nominierten gewählt werden. Das Rennen machte der Teilzeitblogger, der nach einem Fahrradunfall leider nicht vor Ort sein konnte. Ihm gute Besserung und Glückwunsch zum Preis!

Jury

7 Menschen haben die Aufgabe übernommen, aus den 4 vorgelegten Nominierten jeweils einen Sieger auszuwählen. Ich übernehme die Liste und damit die Reihenfolge 1:1 aus einer Pressemitteilung:
-Dr. Fritz Felgentreu (SPD – Mitglied des Bundestags)
-Dr. Ansgar Klein (Geschäftsführer des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement)
-Dr. Susanne Lang (Geschäftsführender Vorstand Centrum für Corporate Citizenship Deutschland)
-Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen – Mitglied des Bundestags)
-Jörg Rheinboldt (Geschäftsführer von Axel Springer Plug and Play)
-Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg (Vizepräsidentin des Deutschen Roten Kreuzes)
-Tabea Wilke (Lehrbeauftragte für Politische Kommunikation der Universität Hohenheim und Mitglied des cnetz e. V. sowie der Digital Media Women e. V.)

Bezug zu meinem Kiez

Das Projekt “Hellersdorf hilft Asylbewerbern” scheint mir einige Ähnlichkeit mit Aktivitäten rund um Moabit hilft zu haben. Außerdem sitzt mein Abgeordneter Özcan Mutlu in der Jury.

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