Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

Spam von der Kreditwirtschaft

Erstellt von knutpankrath am Donnerstag 8. Juli 2010

Anlass

In den letzten Tagen habe ich zwei textgleiche E-Mails erhalten, die sich in 3 Dingen unterschieden:

  1. Absenderadresse
  2. Unterzeichner
  3. Betreff

Inhalt der Nachrichten war, dass ich bei Stress mit meiner Bank (Habe ich nicht.) ganz einfach einen Kredit (Brauche ich nicht.) aus dem Ausland erhalten könne. Die E-Mails verweisen auf eine deutschsprachige Seite mit einer Imressumsadresse in Moskau. Weiter wird behauptet, man könne mit einer Nachricht aus dem Verteiler gelöscht werden. Meine E-Mail habe man angekauft und würde mir auf Wunsch den Anbieter nennen. Das mag glauben, wer will.

Meine Zweifel

Nicht dass ich es verkehrt finde, ggf. auf Kredite aus anderen Ländern zuzugreifen. Allein die Art der Ansprache finde ich wenig Vertrauen einflößend. Ich nenne mal die angezeigten E-Mail Adressen und die Unterzeichner und lasse Sie raten, was zusammen gehört.

  • A. Klinovsky
  • A. Markelov
  • A. Smirinin
  • A. Nielov

Meine Frage

Ich gehe mal davon aus, dass ich nicht der einzige “beglückte” Adressat dieses nicht angeforderten Angebotes bin. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt Hintergründe? Ich freue mich über Ihre Kommentare, die meinen Beitrag für die Leser bereichern.

Moral

Bitte kommen Sie nie auf die Idee, in seriöser Geschäftsabsicht blind irgendwelche Leute massenhaft mit Nachrichten zu bombardieren. Das ist verboten, unseriös und nimmt Ihnen jede Chance, zu einem anderen Zeitpunkt in angemessener Form mit möglichen Interessenten in Kontakt zu treten. Kundenansprache hat etwas mit Finesse, Fingerspitzengefühl, Timing und einem vernünftigen Nutzenversprechen zu tun. Dazu werde ich zu gegebener Zeit sicher auch noch einen eigenen Beitrag verfassen.

  1. Nachtrag
    Frank Eckert hat hier die Geschichte auch aufgegriffen und beschäftigt sich offenbar eingehender mit dem Thema Spam.

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