Knut Pankrath

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StrandVÖLKERball WM 2015

Erstellt von knutpankrath am Donnerstag 30. Juli 2015

Intro

Während das Mittagessen mir hoffentlich nicht anbrennt, beginne ich mal einen Beitrag zur StrandVÖLKERball WM 2015, der je nach Zeit, Lust und Laune noch um weitere Kapitel wachsen wird.

Dank fertig gestellter Aufgabe für die Aufbauagentur hatte ich Zeit zwischen dieser und der nächsten Aufgabe und diese gern dazu genutzt, erste Bilder zu schießen. Begrüßt wurde ich vor Ort vom energisch aufbauenden Team samt Präsidenten, der ein “Du kannst es wohl auch nicht erwarten?” für mich auf den Lippen hatte. Woher weiß der das? 8-)

Nun einmal Kartoffelstücke in der Pfanne umrühren und dann 2 Bilder für euch zurechtschnippeln…

WM15 Spielerbereich

Spielerbereich im Ansatz schon erkennbar

WM15 Fankurve

Spielfeld abgesteckt, Fankurve begonnen

Das wird bestimmt wieder ein sandiges Fest vom Feinsten. Die Moabiter Spreewanen jedenfalls sind bereit!

Vorrunde Tag 1

Irgendwie ist jeder Tag der Vorrunde wie die Donnerkuppel. 4 gehen rein – 2 kommen raus. Rein gingen an diesem ersten Tag

  • Kap Verdener
  • Kubaner
  • Uruguayer
  • United Colors of Africa

und raus kamen United Colors of Africa sowie Kuba. Das echte Endspiel der Gruppe ging zugunsten der uns Spreewanen schon mal besuchenden Afrikaner aus. Als es drauf ankam, gegen Kuba gewonnen. Kommt uns bekannt vor…

Die Kap Verdener gewannen ihr erstes Spiel über die gesamte Zeit ihrer Teilnahme an den Weltmeisterschaften! Und die bunten Urugayer wurden während eines Spiels sogar von einem fetten Regenbogen unterstützt. Fette Show das!

Ein paar allgemeine Beobachtungen taktischer Natur gehören hier nicht hin. Wer weiß, wer meine Schreibereien hier mitliest. 8-)

Vorrunde Tag 2

Es war durchgängig trocken. So richtiger Sommer war das aber noch nicht. Ob der Verband genügend Rücklagen eingestellt hat, ggf. eine Sandheizung zu verlegen? 8-)

Rein gingen an diesem zweiten Tag

  • Hessen
  • R-Volk
  • Marokkaner
  • Bantabaa

und raus kamen das R-Volk und die Marokkaner.

Das Ergebnis nach 6 Spielen überraschte mich nicht wirklich.

Was richtig toll war, dass mit Bantabaa eine Truppe antrat, die zu einem guten Teil aus Flüchtlingen aus afrikanischen Herkunftsländern bestand. Sportlich betrachtet sind die sicher noch in der Lernphase. Wichtig finde ich die Botschaft, dass nun auch sie Teil der berliner Sportfamilie – in dem Fall halt StrandVÖLKERball – sind.

Noch einmal schlafen und wir sind endlich dran!

Vorrunde Tag 3

Rein gingen an diesem dritten Tag

  • Preußen
  • The Hoffs
  • Titanen
  • Moabiter Spreewanen

und raus kamen die Preußen und die Moabiter Spreewanen!

Boah, war das knapp. Bei nur einem Sieg und zwei Niederlagen machte es zwischen dem Titanenvolk und uns den Unterschied, dass wir unser Sieg um 2:37 schneller landen konnten.

Es hatte den Anschein, dass unsere klassischen Choreos gut ankamen. Ist immer wieder schön, in der Knackikluft herumzulaufen und fragende Gesichter zu sehen. 8-) Unser Smutje hatte mit heftiger Hilfe einiger Beiköche und dem fleißigen Robert gut am Stand zu tun. Unsere Knastküche deluxe kam offensichtlich auch gut an.

Um ehrlich zu sein, dachte ich nach unserer Niederlage gegen die Preußen, das wäre es für dieses Jahr mit der Endrunde. Ich fand das eine sehr freundliche Geste, dass ein Spieler des offenbar mitgerechnet habenden Titanenvolkes mir bereits vor offizieller Verkündung der Abschlusstabelle steckte, dass wir es hauchdünn geschafft hätten. Verbissen im Spiel und freundschaftlich davor und danach macht die Veranstaltung zu dem netten Ereignis, auf das sich so viele immer wieder freuen.

Finaltag aus moabiter Sicht

Mannomann, waren da einige aufgeregt. Der Autor übrigens auch. Nach dem eher unterdurchschnittlichen Spiel am Vorrundentag waren unsere Erwartungen im Durchschnitt glaube ich nicht so wahnsinnig hoch. Und mit United Colors of Africa und Marokko warteten Teams auf uns, gegen die man auch gut mal verlieren kann.

Was vorher vielleicht nicht alle wussten: Am Vorrundentag 3 haben wir trotz diverser Trainingstermine erstmals in der Turnierformation zusammengespielt. Offenbar haben die 3 Spiele der Vorrunde gereicht, uns einzuspielen und auch mit dem Wechsel eines Dreierblocks bei den Männern klarzukommen. Das wollten wir auch losgelöst von individueller Spielstärke so, damit alle zum Zug kommen, die fleißig mittrainiert haben.

Und plötzlich spielten wir entspannter, mit besserem und damit Druck aufbauenden Passspiel. Es war eine echte Freude! United Colors of Africa und Marokko konnten so bezwungen werden und das Halbfinale war wieder sicher erreicht, ohne dass Rechenschieber bemüht werden mussten. Schade fand ich, dass die uns zuweilen besuchenden Afrikaner das Halbfinale verpasst haben. Das wird aber irgendwann…

Ich gestehe, dass ausruhen und Vorbereitungen auf unsere Choreos mich davon abhielten, die Spiele der Gruppe mit Kuba, R-Volk und den Preußen richtig zu verfolgen.

Nach ausgespielten Gruppen gab es eine Pause, in der das ehemalige Team Canada (Kanna hier, Kanna da, Kanna überall!) mit ihrer Cheerleadernummer mit coolen Pyramiden und wilden Würfen ihrer sportlichen Damen mächtig für Stimmung sorgten. Danke für diesen tollen Gastauftritt!

Unser Halbfinale war eine 14 Sekunden kürzere Auseinandersetzung gegen die preussischen Strandhaubitzen als unser Zusammentreffen in der Vorrunde. Gegen meine sonstigen Gewohnheiten verkneife ich mir hier Kleinlichkeiten. Ich finde, dass wir doch spielerisch besser waren, als dieses spezielle Spielergebnis es ausdrückt.

Nachklapp

Nachdem dieser für mich dämliche Begriff aus der Küche von Journalisten ohne Nutzen für den Kunden immer öfter in den Gastraum des Publikums getragen wird (ähnlich wie die “Schalte”), komme ich hier zu ein paar Anekdötchen, die nicht unbedingt einem Tag zugeordnet sind.

  • Ich finde es grandios, wie auch dieses Jahr wieder viele teamzugehörige und teamverbundene Hände angepackt haben, damit wir spielerisch, bei der Choreo und mit unserem Speisenangebot glänzen konnten!
  • Wir haben in unserem Halbfinale nur 2:3 verloren und dabei den Preußen länger standgehalten, als das R-VOLK bei ihrem 0:3 gegen Marokko.
  • Marokko hat den amtierenden Weltmeister bezwungen. Wir haben Marokko in der Vorrunde besiegt. Also sind wir auch Weltmeisterbezwingerbezwinger. 8-)
  • Die Sache mit dem gekaperten Werbeschild und dem Lösegeld in Form von Getränken fürs Team rollen wir mal lieber nicht so weit aus. Liebe Kinder: Nicht nachmachen. 8-)
  • Nach Siegerehrung mit Polonaise des halben Spielerlagers um den Platz gab es nur wenig Ruhe. Irgendwann spielten Leute aus zahlreichen Völkern mit gefühlt zeitweise 25 Leuten auf dem Feld. Zuschauer gesellten sich dazu und es gab manchen kleinen Spielzug für die Gallerie. Rückwärts- oder Blindwürfe, Abwurfduelle beim Wiederreingehen usw. Dieses völkerverbindende Spektakel wurde zeitweise geschiedst, zuweilen vom Moderatorenplatz kommentiert, war sich aber meist selbst genug. Schönes Symbolbild zum Schluss…

Also nach der WM  ist doch irgendwie auch vor der WM, oder?

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    2 Kommentare zu “StrandVÖLKERball WM 2015”

    1. Elke Allenstein sagt:

      Welcher Präsident? Der hält sich seit Jahren im Hintergrund ;)
      Bis später und liebe Grüße,
      die Strandvölkerball-Vernand e.V.-Vorsitzende
      Elke

    2. knutpankrath sagt:

      Autschn. Jetzt habe ich den Turnierleiter als Präsident tituliert. Hoffentlich gibt das keinen Ärger. 8-)