Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

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Business Modell Canvas @ StarTUp Day

Erstellt von knutpankrath am 24. Mai 2016

Der Autor rauft in seiner Rolle als Juror des Businessplanwettbewerbs Berlin-Brandenburg und als Berater für junge und kleine Unternehmen ja gelegentlich mit Businessplänen. Allein vor der Bewertung und Verbesserung von Business Modell Canvas hat er bislang immer gescheut. Lasst es mich so sagen: So wie ein Bachelor für mich oft dem entspricht, was “zu meiner Zeit” ein Vordiplom war, habe ich die Canvas als eine Fingerübung abgetan, die nützlich sein mag, aber keinen ausgewachsenen Businessplan ersetzt.

Da ich ein paar Tage zur freien Verfügung hatte, habe ich kurzerhand den StarTUp Day der TU Berlin am Centre for Entrepreneurship besucht, um meinen Kenntnisstand zu erweitern und die Canvas näher kennenzulernen.

startupday 2016

Begrüßungsbildschirm mit vertrautem Namen

Vor Ort wurden sehr viele überwiegend junge überwiegend Männer von Franka Birke zentral begrüßt, informiert und in die 4 verschiedenen Workshops verabschiedet, zu denen die Besucher jeweils von einem Guide geführt wurden.

Die für den Workshop gastgebenden Robert Hohlbaum und Nadine Battista übernahmen die Aufgabe, die Teilnehmer kurz unter zielführendem Medieneinsatz in die Methode einzuführen. Mit einigen vorbereiteten Themen und dem Ideeninput der Teilnehmer wurden zügig Gruppen gebildet, die sich dann daran machten, ihre jeweilige Canvas mit dem zu befüllen, was ihnen bereits klar war. Das strukturiert geleitete Sammeln der Informationen hat sich für mich als Ansatz herausgestellt, mit dessen Hilfe man andere Blickwinkel ausprobieren kann, weil das flott machbar ist. Somit könnte sich das Verfahren wirklich als nützliche Methode für mich etablieren, mit Überlegungen zu beginnen oder Szenarien zu untersuchen.

Das wird meiner Überzeugung nach nicht die Mühen der Ebene ersetzen, sich z.B. gute Namen auszudenken, den Markteintritt zu durchdenken oder die passenden Mitstreiter zu finden. Aber es kann helfen, die ersten Schritte von einer Kritzelei auf dem Bierdeckel hin zu einem lebensfähigen Unternehmen zu gehen. Und wenn ein solches Werkzeug für Techniker, Künstler, Kaufleute und sonstige Gruppen einen Einstieg ohne tiefer gehende Fachkenntnisse ermöglicht, nenne ich das Demokratisierung an einer wichtigen Stelle.

Ich habe einiges mitgenommen und hatte Spaß bei Robert Hohlbaum und Nadine Battista. Ich fand es bezeichnend, dass die vorgesehene Pause lang fast niemand heraus ging und neben der gestellten Aufgabe eine Reihe von umrankenden Themen besprochen wurden. Kommt davon, wenn man offene Menschen interessengleitet auf einem Platz zusammenbringt … Danke!

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