Knut Pankrath

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Spambekämpfung

Erstellt von knutpankrath am 21. August 2014

Es nervt. Neben ungewünschtem versandtaschengeschütztem Papiermüll unterschiedlicher Versender schlägt unregelmäßig mehr oder weniger gezielt E-Mail von Firmen bei mir ein, die ich nicht erbeten habe. Betroffen sind sowohl private als auch geschäftliche Adressen. Es reicht mir nun wirklich.

Ich erwäge Gegenwehr, die ich in den Geschmacksrichtungen Pranger und Geld her zunächst nur phantasiere. Ich führe beides kurz aus und bitte um juristische wie geschmacksbeurteilende Kommentare.

Warum ich nicht einfach maile, dass man mich in Ruhe lassen möge? Ich will keine Sorrymails sammeln und Spammern damit goldene Brücken bauen.

Pranger

Ein Blogbeitrag mit einer Überschrift wie “Nervige Spammer” ist schnell hingezimmert. Der Beitrag könnte aus einer Liste bestehen, wo eine Reihe von Daten aufgelistet werden. Aus dem Stehgreif fallen mir da ein:

  • absendende E-Mail
  • Unterzeichner der E-Mail
  • Betreff der E-Mail
  • beworbenes Produkt

Diese Liste würde irgendwann eine ganze Reihe merkwürdiger Kandidaten enthalten und denen bei Monitoring ggf. auffallen. Das Verfahren erzeugt sowas wie Pfuiwasbistdufüreiner. Mehr vermutlich nicht. Bei ausreichend großer Relevanz des Beitrags könnte der Name bei einer Suche mit dem Namen des Spammers meinen Prangerartikel statt dessen Angebot als prominentes Suchergebnis auspucken und den Ruf beeinträchtigen. Ob ein Spammer jedoch ein Gefühl für einen guten Ruf, lässt sich wohl begründet bezweifeln.

Geld her

Abmahnung

Ich könnte mir einen kundigen Rechtsanwalt suchen, der die Spammer abmahnt. Das ist wenig originell, aber vermutlich teilwirksam.

Spende statt Abmahnung

Systematische Abmahnung finde ich perspektivisch zwar richtig aber Zeit raubend und damit irgendwie nervig. Nun frage ich mich, ob es insbesondere juristisch akzeptabel ist, Tätern die Wahl zwischen einer Abmahnung und einer Spende an einen zu benennenden Verein oder eine Organisation zu lassen. Wenn einem Verein 20 oder auch 50 Euro für sinnvolle Arbeit zugehen, fände ich das irgendwie netter als mehrere Hundert Euro für einen Anwalt.

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