Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

Verdienstversuch im Gemeinschaftsraum

Erstellt von gemeinschaft am Mittwoch 16. Juli 2008

Liebe Leserinnen und Leser,

dieses Portal ist mit dem kommerziellen Grundgedanken geschaffen worden, Verkündern geschäftlich interessanter Tatsachen zu Produkten, Personen und Projekten ein einfach zu nutzendes und effizientes Werkzeug an die Hand zu geben, im digitalen Rauschen des Internets Gehör zu finden. Das läuft für einige Kunden bereits gut, andere müssen ihren besten Weg zum Ziel oder ihren Stil mit oder ohne meine persönliche beraterische Unterstützung erst noch finden. Es ist auch weiter Ziel, Sie als ob Gründer oder alten Hasen beim inhaltlich und fair geführten Kampf um die Plätze bei den Suchmaschinen mit der kraftvollen Kulturtechnik Businessblog zu unterstützen.

Nun aber zu dem in der Überschrift angekündigten Nebenthema: Ein monetarisierungstechnisch interessantes Buch, das demnächst hier vorgestellt wird, hat mich erneut zur Frage gebracht, wie viel an Energie ich klugerweise unvergütet in die Recherche und den Aufbau interessanter Inhalte an dieser Stelle stecken sollte. Wenigstens testweise werde ich zeitnah Rezensionen um Werbung ergänzen, die jeweils besprochenen Werke auch einfach zu bestellen. Welche Auswirkungen könnte das für Sie haben?

  1. Meine Meinung ist und bleibt unabhängig und ist nicht käuflich. Ob also jemand das Buch wegen oder trotz meiner Rezension kauft oder nicht, ist mir im Detail egal. Mein Mehrwert für den einen oder anderen Leser bestand bereits bislang darin, interessant wirkende Bücher für Sie aufzustöbern. Meist sind sie für meinen Geschmack wirklich gut, manchmal könnten sie noch besser sein. Also ändert sich hier nichts.
  2. Womöglich kommen pfiffige Verlage jetzt auf die Idee, ihre Bücher selbst für eine Rezension vorzuschlagen. Das würde für gute Titel meine Recherchezeit verkürzen und ich kann mich mehr um Inhalte kümmern. Sie bekämen dann ein paar Rezensionen mehr pro Jahr, die Sie auf hoffentlich relevante Stoffe hinweisen.
  3. Die Rezensionen werden optisch deutlich von der Anzeige getrennt. Diese verstehe ich trotz des sinnvollen gebots zur Trennung von Inhalt und Werbung als Service für Sie, wenn das Buch denn ausreichend relevant für Sie ist. Wer das Buch nicht mal theoretisch über die benachbarte Anzeige kaufen mag, wird diese Anzeigen als solche sofort erkennen und bestimmt nicht mit dem redaktionellen Inhalt verwechseln. Ich will an der Stelle absolute Transparenz für Sie.
  4. Die Ladezeit der Seite wird teilweise abhängig von der Leistung der Systeme, die die fertigen Produktanzeigen ausliefern. Da es sich um einen professionellen Anbieter handelt, erwarte ich hier keine Probleme. Der Seiteninhalt wird zwar um den Inhalt der Anzeige mit oder ohne Bild ergänzt, aber das ist auch nicht anders, als würde ich selbst mal ein Titelbild z.B. vom Server eines Verlages einbinden, um etwas optisch zu betonen.

Web 2.0 ist für mich in mehrfacher Hinsicht das Mitmachweb. Mit meinen Rezensionen biete ich allen Lesern gern einen kostenlosen Dienst an, bei dem ich die Partizipation am danach möglicherweise stattfindenden Abverkauf fair fände. Ich werde alle sichtbaren Folgen meiner Entscheidung beobachten und ggf. daraus meine Konsequenzen ziehen.

Ich informiere Sie in Form dieses persönlichen Beitrages vorab, da hier bewusst das Paradigma der Werbefreiheit aufgegeben wird. Ich verspüre übrigens wenig Lust auf Grundsatzdiskussionen a la “Bloggen sollte kommerzfrei” bleiben. Die Kulturtechnik Blog gehört niemandem. Auch nicht den gelegentlich etwas laut “Verrat” schreienden selbst ernannten Moralisten. Ich finde es eine vom Grundsatz her begrüßenswerte Chance, daß ich mit dem Geld verdienen kann, was ich für gut und wichtig halte, wenn die Nutzer das durch ihr Verhalten unterstützen.

Mit freundlichen und neugierigen Grüßen,
Knut O.E. Pankrath

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