Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

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Verwaltungsakademie mit Schildbürgerstreich?

Erstellt von knutpankrath am Montag 24. November 2014

Die Verwaltungsakademie Berlin ist seit einiger Zeit auch in Moabit vertreten. Das ist gut.

Ich stelle mir vor, dass dort gelegentlich oder regelmäßig Menschen hin wollen, für die eine Treppe ein nicht zu meisterndes Hindernis darstellt. Vielleicht schaut ein solcher Mensch pfiffig nach, welche Zugangsmöglichkeiten es vor Ort gibt, um nicht böse überrascht zu werden. Barrierefreiheit wäre hier das Schlagwort.

Auf der Anfahrtseite der Akademie gibt es eine Grafik mit den Zugangs- und Parkmöglichkeiten für Rollis und Räder. Das ist gut.

Frohen Mutes macht sich also wer auf den Weg, um in vollen Zügen das Angebot der Verwaltungsakademie Berlin zu nutzen.

Rampe

Rampe mit breiter Einfahrt gefunden

Vor Ort ist links vom Haupteingang tatsächlich eine einladende neue Rampe. Die wirkt so, als gäbe das einen schicken Eintrag auf wheelmap.org. Das ist gut.

Ich vermute mangels eigener Erfahrung, dass jede – auch nur sanft ansteigende – Rampe Kraft kostet. Ist ja nicht jeder Rolli einer mit Elektroantrieb. Na ja, der besuchende Mensch ist ja gleich angekommen, wenn es keine Überraschung gibt.

kein Eingang

Kein Eingang, Ausrufungszeichen!

Äh, was bitteschön soll das? Also überhaupt und dann noch ohne weitere Information und in Signalfarbe und mit Ausrufungszeichen?

Nachtrag

Inzwischen liegt mir eine E-Mail der Akademie vor, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

Sehr geehrter Herr Pankrath,

wie Ihrem aufmerksamen Auge nicht entgangen sein dürfte, sind die Bauarbeiten an der Verwaltungsakademie noch nicht ganz abgeschlossen. In Kürze wird aber der zweite Fahrstuhl fertiggestellt sein, der den Neu- und Altbau barrierefrei miteinander verbindet. Dann wird auch der von Ihnen bemängelte Eingang geöffnet werden. Bis dahin ist der barrierefreie Zugang weiterhin über den Hof möglich. Diese Situation haben wir umfänglich an unsere Kundinnen und Kunden kommuniziert. Wir freuen uns dabei über den großen Zuspruch, den unser “neues” Gebäude erfährt.

Ich danke Ihnen für die aufmerksame Begleitung unserer ersten Arbeitswochen hier in Moabit.

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