Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

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WaKüFa tatütata?

Erstellt von knutpankrath am Donnerstag 12. März 2015

Offener Brief an Klaus Sommerfeld, Geschäftsführer der ELGEHA – Elektrogeräte Handels GmbH, die u.a. den WaKüFa Laden in der Huttenstraße 7 in Moabit betreibt.

Sehr geehrter Herr Sommerfeld,

den geschäftlichen Ansatz, Menschen mit preislich günstigen Hausgeräten zu versorgen, finde ich prima. Dass dabei Geräte wieder- bzw. weiter verwertet werden, finde ich auch aus Sicht von Ressourcenschonung eine feine Angelegenheit. Den Gedanken, dass durch notwendige Arbeiten an und mit Komponenten der verkauften Geräte Menschen Arbeit in Montage und Reparatur finden, mag ich wirklich gern.

Nun gibt es aber ein Problem, das der unmotorisierte Passant vor dem Grundstück Huttenstraße 7 so oft hat, dass man es nicht mal mit gutem Willen als gelegentlich bezeichnen könnte. Vielmehr würde ich das gleich beispielhaft beschriebene in meinen Augen zu rügende Verhalten als notorisch bezeichnen.

weg zu

Ich will hier durch. 8-(

Gehen wir das Bild von links nach rechts durch.

  1. Es stehen oft Waschmaschinen / Spülmaschinen in unterschiedlichen teils nicht unerheblichen Stückzahlen auf öffentlichem Straßenland. Nicht nur ein paar Minuten zu Ladezwecken. Haben Sie eigentlich ähnlich wie Gastronomiebetriebe eine Sondergenehmigung zur Nutzung des öffentlichen Straßenlandes? (“Schankvorgarten”) Einen Aushang einer solchen habe ich vor Ort nicht sehen können.
  2. Es parken nicht nur gelegentlich Transporter auf dem Gehweg. Im Fall des Schnappschusses waren es sogar 2, die für mich sagen wir mal nicht erkennen ließen, dass es um eine zeitlich sehr begrenzte Aktion zum flotten ein- oder auspacken handelt. Der an sich nicht so schmale Gehweg war nahezu unpassierbar.
  3. Das höchste Maß an regelmäßiger Störung und Belästigung jedoch bietet das bräsige Zuparken der gesamten Radspur. Jeder vernünftig arbeitende Umzugs- oder Bauunternhemer wird dafür Sorge tragen, dass eine Parkmöglichkeit am Ort eines jeweiligen Geschehens zur Verfügung steht. Es dürfte sich bei so häufigen Terminen mit Be- und Entladeaktivitäten wie vor Ort anbieten, eine saubere Lösung zu finden.

Ich habe das alles aufgeschrieben, weil das notorisch Fußgänger und Radfahrer ordnungswidrig behindernde Verhalten rund um den Standort Ihres Ladengeschäftes Menschen aufgefallen ist und sie das nicht länger hinnehmen wollen. Sie täten sich und der Nachbarschaft einen Gefallen, sich zu überlegen, mit welchen technisch-organisatorischen Maßnahmen das besser geregelt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Knut Pankrath
Quartiersrat, Vater, Radfahrer, Fußgänger, Nachbar

P.S. Das tatütata mit Fragezeichen in der Überschrift steht für die Frage, ob das beobachtete Problem zeitnah und ohne Ordnungsamt bzw. Polizei lösbar ist. Ich würde das sehr begrüßen.

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2 Kommentare zu “WaKüFa tatütata?”

  1. Susanne sagt:

    Und?
    Hast Du eine Antwort? Hat sich was verbessert?

  2. knutpankrath sagt:

    Abschließende Antwort wäre übertrieben. Aber ich empfinde es schon als hilfreich, wenn die Fahrradstaffel der Polizei aktiver als bisher hilft, Radwege freizubekommen und freizuhalten. In der Turmstraße sind die regelmäßig, hier hinten gefühlt seltener. Und wenn Händler ihre Parkzonen mittels Kommunikation verteidigen würden, könnte das ein weiterer Baustein des Lernens sein, dass Berlins Verkehrsflächen nicht nur dem Automobil in all seinen Ausprägungen gehört.