Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

Warmer Gruß für CREEZY

Erstellt von knutpankrath am Sonntag 27. November 2011

Keine Wortwitze. Keine Effekthascherei. Kein Kiezkram. Versprochen.

Selten um Wörter verlegen bin ich platt. Nee, ich war platt. Deshalb wird es nun unstrukturiert, persönlich und emotional:

Seit Jahren klapper ich als Blogger auf der Tastatur herum und verstehe mich losgelöst von meinen unterschiedlich erfolgreichen Versuchen zur Monetarisierung der dabei erlernten Fähigkeiten als Teil der [deutschspachigen] Blogosphäre. Es gibt Blogs, die mich über Jahre begleiten und deren Autoren irgendwie Teil meiner digitalen Familie geworden sind.

Nach meiner Erinnerung war und ist die erste Bloggerin, deren Platz in meinem RSS-Reader nie wackelte:  CREEZY. Große digitale Schwester klingt womöglich unpräzise, kitschig oder sonstwie seltsam. Ist mir aber wurscht im Moment. Ganz anders als Creezy, die mir gerade jetzt besonders am Herzen liegt. Warum? Weil sie gerade Hilfe braucht. Menschlich aufrichtige Aufmunterung scheint mir eine Währung zu sein, die gut gehen könnte und einer Bloggerin notwendige Wärme und Licht bringt.

Ein Screenshot zeigt die Vokabel wohnungslos und den Spendenbutton rechts. Creezy braucht uns. Jetzt. Wer ihre offene Beschreibung ihrer derzeitigen Lage lesen mag, klicke bitte einfach auf das Bild.

helft creezy

Klicken und helfen. Bitte. Danke.

Ich habe Creezy bislang nur einmal persönlich getroffen. Sie las seinerzeit ein paar Texte im Rahmen des Moabiter Inselglücks. Ich habe mich damals nicht getraut, eines meiner Idole anzusprechen. Doof von mir.

Und nun bitte ich meine Leser: Ich will nicht, dass Creezy als Bloggerin verstummt. Also tue bitte jeder etwas dafür, dass sie emotional und finanziell keine Not leidet.

Und für den Fall, dass Du, liebe Creezy, das hier lesen solltest: Fühle Dich auch aus Moabit energiespendend umarmt!

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2 Kommentare zu “Warmer Gruß für CREEZY”

  1. Elvira Veselinovic sagt:

    Ich habe das auch auf verschiedenen Wegen (blog, twitter, facebook) erfahren und kenne creezy ebenfalls (sehr flüchtig) persönlich. Leider kenne ich auch Einzelschicksale (einige davon in Moabit), die nicht diese doch relativ große online-Öffentlichkeit genießen und ähnlich schlimmes erlebt haben. Daher sei uns das allen eine Mahnung (auch und gerade hier in Moabit), immer mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und sensibel dafür zu sein, wenn es unserem Nachbarn schlecht geht, er/sie es nicht mehr zum JobCenter oder vielleicht noch nicht mal mehr zum Briefkasten schafft. Denn das furchtbare an creezys Schicksal ist ja, dass es wirklich jeden treffen kann.

  2. Knut Pankrath » Blog Archiv » Iced Cappuccino sagt:

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