Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

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Wunschkunden prima selbst jebastelt

Erstellt von gemeinschaft am Donnerstag 27. September 2007

oder auf jeanpützisch: Ich habe hier schon mal was für Sie vorbereitet.

Nachdem ich bei allen vorangegangenen Businessblogkarnevals die aktive Teilnahme verpasst habe, nutze ich trotz 6 Wochen alter schmucker Ablenkung die Chance gern, ein paar Gedanken angeregt durch den Aufruf von Heide Liebmann zur Wunschkunden-Blog-Parade ins Unreine zu denken.

Den Begriff des Wunschkunden sehe ich ambivalent. Was ist mit den Kunden, die einer bei Kaffee und süßen Leckereien entstandenen idealtypischen – womöglich vorläufigen – Vorstellung nicht entsprechen? Sind das dann Stiefkunden oder werden gar so behandelt? Das empfände ich als zutiefst unprofessionell und unfair denen gegenüber, die mir die Lösung eines ihrer Probleme mehr oder minder umfänglich anvertrauen.

Was also ist ein Wunschkunde dann für mich?

Zunächst einmal finde ich es wichtig, wie ein zukünftiger Wunschkunde (weniger euphorisch: Interessent) auf mich aufmerksam wird. Meine Inhalte auf bblogs.de oder den Lösungsbäckern bzw. die Aussagen von Menschen, die mich professionell wie privat bereits kennengelernt haben, sollen einladend wirken. Die Bombardierung der Umwelt mit Flyern, Kaltakquiseanrufen, Serienmails und ähnlichen Unterbrechern des Arbeitsalltags möchte ich nicht wiederholen oder um meine ach so innovativen Variationen erweitern.

Mir gefällt die Vorstellung des Begriffs von Geschäftsfreunden, den ich in der mir präsenten Form von Anthony-James Owen von der Guerrilla Marketing Group Deutschland aufgeschnappt habe. Ich verstehe ihn dabei so, dass er am liebsten nur noch Geschäfte mit Menschen machen möchte, mit denen er auch von Mensch zu Mensch etwas anfangen kann. Wenn das Zwischenmenschliche nämlich stimmt, lässt es sich einfacher argumentieren, verhandeln und Interessen ausgleichen.

Dazu gehört meiner Ansicht nach auch, dass ich mich als Gesamtkunstwerk aus geschäftlichen und privaten Interessen nach außen darstelle und jederzeit bereit bin, auch mein reales oder digitales Gegenüber als solches wahrzunehmen, wenn das gewünscht wird. Ob es also um SozialBack bei den Lösungsbäckern, die Teilnahme am gute-Tat Marktplatz, das erste gestiftete Bewerbungsstipendium oder Rezensionen von Büchern geht, die meine zukünftigen Kunden interessieren könnten: Alles das hilft, mich als ganzheitlichen Menschen zu kommunizieren, der letztlich den Unterschied zwischen Angeboten macht, die aufgrund ihrer Komplexität teilweise nicht mehr vergleichbar sind oder sich aus Sicht eines Suchenden ähneln wie ein Ei dem anderen.

Natürlich habe ich wie viel andere noch nicht genug von diesen Wunschkunden. Aber ich bin überzeugt, dass durch konsequentes Gehen meines eigenen Weges dieser die Wege der richtigen Kunden und Mittler kreuzen wird. Und ich beginne den sich erhärtenden Verdacht zu hegen, dass der Weg jedes anderen ganz anders als der meine aussehen wird.

Nun beginne ich, freudig auf die avisierte Zusammenfassung der eingangs genannten Aktion zu warten.

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