Knut Pankrath

Dienstleister und Mensch

Zentrum für Entrepreneurship TU Berlin

Erstellt von knutpankrath am Montag 5. Juli 2010

Tagesspiegel Beilage zum Sommersemester

Zu meiner Freude im Sinne des bequemen Eingangs interessanter Informationen auf meinem Tisch geht mir das in der Zwischenüberschrift genannte Druckerzeugnis inzwischen postalisch zu. Druckfrisch kann ich bei Erscheinungsdatum 28. April 2010 wohl nicht mehr sagen, auch wenn ich den genauen Eingangstag nicht mehr in Erinnerung halte.

Beitrag von Sybille Nitsche

Da ich das Geschehen der fleissigen Frau von Matuschka und ihrer Mitarbeiter und Kollegen seit Jahren interessiert verfolge, bin ich an der Überschrift “Unternehmenslustig” und dem Subtitel “Mit einem Zentrum für Entrepreneurship will die TU Berlin den Gründergeist bei den Studierenden wecken” natürlich in der Druckausgabe des Beitrags interessiert hängen geblieben. Den Ansatz, Menschen und stellvertretend für diese Bilder von Machern den Beitrag dominieren zu lassen, finde ich wirklich gelungen. Schließlich gibt es so etwas wie “die Wirtschaft” nicht. Es gibt kleine und große Firmen, wachsende und schrumpfende, sympathische und weniger erfreuliche Männer und Frauen darin und diese machen den Unterschied. Den Beitrag gibt es in der Darbietung leicht abweichend auch online.

Sünde des Infokastens in der Druckausgabe

In Druckerzeugnissen wird oft ein Kasten mit einer sehr kurzen und auf Prägnanz bedachten Zusammenfassung in den Beitrag eingebaut. Grobes Ziel dieser Boxen ist es für meinen Geschmack, den oder die wichtigsten Punkte so zu kondensieren, dass auch der bequeme Nurkastenüberflieger gelockt wird, doch den gesamten Beitrag zu lesen. Für meinen Geschmack ist das weniger gut als der sonst tolle Artikel gelungen.

Ich verrate als Anhänger konstruktiver Kritik auch gern, was mir aufstieß und was ich mir an dieser Stelle anderes gewünscht hätte. Mein Auge stolpert über folgende Vokabeln: Beantragung von Fördermitteln, Gründerstipendium, Europäischer Sozialfonds, x Euro eingeworben, Gründungsbefragung. Sorry, aber das ist mir allein optisch zu sehr die Betonung der Business ADMINISTRATION und zu wenig Idee, Konzept, Machenwollen und damit Business CREATION. Weniger Zahlen mehr Stories könnte ich meinen Wunsch auch nennen.

Glückwunsch and more

Die überwiegend formelle Kritik in der Darstellung der Inhalte soll keinesfalls überdecken, dass an der TU bereits jetzt viel geleistet wird, um aus theorieliebenden Unimenschen zupackende Wirtschaftsmenschen zu machen. Ich wünsche auf dem Weg, der hoffentlich später auch auf Gründerebene in die Vernetzung mit anderen Hochschulen der Region führt, weiter den Elan, den ich in Veranstaltungen der TU oft spüren darf.

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